PlayNation Test Dragon Age 2

Dragon Age 2 - Test: Mit Hawke im Gepäck ab nach Kirkwall!

Von Redaktion - Test vom 19.03.2011 - 10:31 Uhr
Dragon Age 2 Screenshot

Taktische und actionreiche Kämpfe!


Auch wenn die riesigen Schlachten aus Dragon Age: Origins im Nachfolger nicht mehr enthalten sind, wird ordentlich und oft gegen verschiedenste Gegnertypen gekämpft. Die Kämpfe laufen dabei ähnlich wie im ersten Teil ab. Wer in Beserker-Manier in Gegnergruppen rennt gewinnt im epischen Rollenspiel von Bioware keinen Blumentopf. Man muss taktisch zunächst die heilenden Magier der verschiedenen Scherken ausschalten um einigermaßen ungeschoren davon zu kommen. Taktikfüchse pausieren das Spielgeschehen und verteilen zunächst Anweisungen an die Partymitglieder, welche Fähigkeiten gegen welchen Gegner ausgeführt werden sollen. Leider müssen wir im Kreismenü bereits auf die Schnellauswahl-Tasten gelegte Fähigkeiten seperat erneut aus dem Menü auswählen – zu umständlich!


Als Nahkämpfer wie etwa Schurke oder Krieger steuert sich Dragon Age 2 schon fast wie ein Hack'n Slay (God of War, Dantes Inferno etc.). Durch verbesserte Animationen führt der Avatar die Fertigkeiten nun schneller und hübscher aus. Während der Charakter im ersten Teil sich noch in die richtige Position bringt, anvisiert und erst dann die ausgewählte Fähigkeit ausführt, hechtet dieser nun in die Monstermenge um den Anweisungen des Spielers zu folgen. Im Umkehrschluss bedeutet das dynamischere, actionreichere und vor allem flüssigere Auseinandersetzungen mit den Gegnern. Davon gibt es übrigens jede Menge: In Höhlen oder Waldgebieten bekommen wir es mit Riesenspinnen oder Räubern zu tun, in Kirkwall mit Templern, falschen Soldaten oder den Qunari und in verschiedenen Dungeons auch mit kleinen oder riesigen Drachen. Insgesamt können sich die Gegnervielfalt und die Kämpfe in Dragon Age 2 sehen lassen. Vor allem die Kämpfe wurden an den richtigen Stellen verfeinert und verbessert.


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Für Dragon Age 2 wurde die mittlerweile veraltet aussehende Eclipse-Engine verwendet!

 

Die Technik


Kommen wir wie gewohnt abschließend nun zur Technik von Dragon Age 2. Im zweiten Teil des epischen Rollenspiel-Franchise verwendete Entwickler Bioware erneut die aus dem ersten Teil bekannte Eclipse-Engine, welche längst nicht mehr zeitgemäße Umgebungen auf den Bildschirm klatscht. Nicht nur, dass wir immer wieder durch die gleichen Keller- & Höhlen-Gelände laufen, auch die Außenareale sehen längst nicht mehr zeitgemäß aus. Auch wenn uns die Umgebung bis auf einige Ausnahmen in Kirkwall nicht gefällt, die Charaktere und Zaubereffekte können sich dennoch sehen lassen. Solch stimmige, abwechslungsreiche und stark animierte Charaktere haben wir zuletzt von Mass Effect 2 in Erinnerung.


Bis auf die deutsche Synchronisation macht das Spiel ebenfalls einen starken Eindruck. Die Bioware-Krankheit, dass die deutsche Übersetzung in keinster Weise mit dem englischen O-Ton mithalten kann, zieht bereits die Mass Effect-Reihe mit sich. Für diesen Fall hat das kanadische Entwicklerstudio bereits vorgesorgt und prompt die englische Synchronisation mit auf die deutsche Fassung des Spiels gepackt – gute Arbeit!

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