PlayNation Test Killzone 3

Killzone 3 - Test: Helghast-Gemetzel mit prächtiger Optik!

Von Redaktion - Test vom 23.02.2011 - 11:02 Uhr
Killzone 3 Screenshot

Ein blutverschmiertes Fressbrett, rote Augen, die Knarre im Anschlag, eine gepanzerte Rüstung und der Wille für Gerechtigkeit und Rache. Die Helghast sind zurück! Der ultimative Kampf zwischen der Interplanetary Strategic Alliance (kurz ISA) und den Bürgern von Helghan ist ausgebrochen. Selbstverständlich seid ihr mittendrin! Willkommen in der schaurigen, kalten und kriegerischen Welt von Killzone 3, dem Schlachthof für Shooter-Liebhaber auf der PlayStation 3!

Sev, die coole Sau, is back!

Meine Güte, zwei Jahre sind schon wieder vergangen. Die Zeit vergeht wie im Flug, denn der letzte Killzone-Ableger erschien 2009 exklusiv für die PlayStation 3. Bereits damals wollten wir den Helghast die virtuelle Hölle heiß machen. Das Spiel endete abrupt, das Ende war offen, Scolar Visari tot! Der Zocker stellt sich die Frage: Wie geht es weiter und da wären wir, zwei Jahre später, Killzone 3 ist da! Endlich wird die Geschichte rund um die Helgast und der ISA fortgesetzt. Der Krieg ist ausgebrochen, der Schauplatz noch düsterer und die Handlung deutlich spannender. Allerdings zu kurz! Nach schlappen fünf Stunden flimmern die Credits über den Bildschirm. Das Shooter-Spektakel auf der PS3 ist vorrüber, das Ende schwächelt. Müssen wir wieder zwei Jahre bangen und hoffen, dass Guerilla Games uns einen Nachfolger bietet? Vermutlich.

18187KZ3_preview_13

Da sind sie wieder, die Helghast..

Doch eines sei zu sagen, die Handlung von Killzone 3 ist spannend, auch wenn die Story leicht öde klingt. "Moderne Nazis" versuchen sich die Herrschaft zu krallen und schicken alles, was zwei Beine hat, in den Krieg. Die Helghast-Armee wächst und wächst, die ISA steht unter enormen Druck und wir mitten drin. Die beschriebene Spannung baut sich im Missionsverlauf auf. Diese fallen recht abwechslungsreich aus. In der einen- oder anderen Mission schleicht man durch einen dicht besiedelten Wald voller explosiver Pflanzen. An jeder Ecke lauern die "Hegs", wie sie genannt werden. Es gilt, leise und effektiv zu arbeiten, zu morden. Zum Messer gegriffen, den Gegner die Kehle durchgeschnitten und das Blut aus den virtuellen Augen gekratzt. Das Shooter-Leben ist kein Ponyhof!

Doch wer ist für die spannenden Momente verantwortlich? Aus welcher Sicht erleben wir das Spektakel? Sev ist unser Hauptdarsteller. Der coole, sture und standhafte Protagonist greift durch und setzt Prioritäten. Gemeinsam mit seinem Kumpanen Rico, welcher uns als computergesteuerte Begleitperson zur Seite steht, werden die Rot-Augen um die virtuelle Ecke gebracht. Teilweise brutal, still oder in Fahrzeugen. Letzteres dient in Killzone 3 als wichtiges Mittel, um Gegner zur Strecke zu bringen, die sich beispielsweise in Gebäude verschanzt haben. Die Feuerkraft der Vehikel ist teilweise so enorm, dass diese Rakten abfeuern und ganze Gebäude zu Fall bringen. Dies sieht nicht nur gigantisch aus, sondern hört sich brachial an. Toll!

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL