PlayNation Test Lord of Arcana

Lord of Arcana - Test: Handheld-Fights für zwischendurch?

Von Redaktion - Test vom 15.02.2011 - 14:17 Uhr
Lord of Arcana Screenshot

Mit Monster Hunter feierte Capcom einen Riesenerfolg auf dem asiatischen Spielemarkt und konnte auch in Europa eine recht große Fangemeinde finden. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis ein anderes Spiel in die Fußstapfen des erfolgreichen Dinosaurier-Abenteueres tritt. Genau diese Aufgabe möchte Lord Of Arcana nun meistern und macht dabei einiges anders als das große Vorbild, ob es auch einiges besser macht, lest ihr im folgenden Test.

Wähle deine Waffe, Held!

Bevor wir richtig durchstarten können, müssen wir uns erstmal einen Charakter erstellen. Wer das schon in der Demo des Spiels gemacht hat, kann praktischerweise sowohl seinen Alter Ego, als auch seinen Spielstand importieren - wir haben das nicht getan und fangen deswegen von vorn an. Die Äußerlichkeiten unseres Helden spielen dabei eher eine Nebenrolle, denn Geschlecht, Frisur, Stimme, Haut- und Haarfarbe sind schnell gewählt. Die Wahl der Waffe ist da schon um einiges wichtiger, denn je nach gewählten Waffentyp kann man bestimmte  Fähigkeiten und Dinge nutzen, die man sonst nicht auswählen kann. Spieler, die sich beispielsweise für eine Lanze entscheiden, können ihre Schläge aufladen und so mehr Damage verteilen, während Spieler, deren Wahl auf ein einhändiges Schwert fällt, ihre Verteidigungsrate mit einem Schild steigern können. Das Balancing ist dabei sehr gut gehalten, denn egal wofür wir uns entscheiden, es bringt weder einen übermäßig starken Vorteil, noch einen Nachteil der uns das Leben schwer macht. Wir haben uns daher mal für den Klassiker, das einhändige Schwert entschieden, und machen uns auf den Weg ins Tutorial-Dungeon.

4598snp00149

Fetziger PSP-Spaß oder Spaßbremse?

Der Unterschied macht's!
Wie bereits erwähnt, ist Lord Of Arcana kein stumpfer Klon von Monster Hunter, sondern macht auch entscheidene Dinge anders. Das merken wir sogar recht schnell, denn der erste Kampf mit unserem überdimensionalen Schwert findet nicht, wie im Vorbild, auf offenen Gelände, sondern in einer abgegrenzten Arena statt. Diese Einschränkung macht die Kämpfe um einiges intensiver, denn abhauen ist weder für uns noch für die Gegner drinne. Wer gewinnen will, muss in die Offensive. Auch wenn unser Schwert echt unrealistisch groß ist, so müssen wir feststellen, dass das Sounddesign wirklich gut gelungen ist, und die Stärke unserer Waffe eindrucksvoll rüberkommt. Besonders cool sind die Finishing-Moves, mit denen wir unsere Gegner platt machen können, um Button-Bashing zu vermeiden. Wir schlagen erst mit einer powervollen Kombo zu und drücken dann innerhalb eines kleinen Zeitfensters eine bestimmte Taste, um die Suppe aus unserem Gegner zu kloppen - sieht nicht nur herrlich aus sondern macht auch Spaß! Unsere Gegner sind übrigens keine Dinosaurier und andere Urzeitviecher, sondern fiktive Gestalten, wie vierarmige Oger und Drachen. Letzterer erwartet uns als allererster Endgegner im Tutorial-Dungeon. Bei den Bosskämpfen muss man wieder vermehrt auf Timing achten und ab und zu einen bestimmten Knopf drücken, sonst allerdings erinnern die Fights sehr an Monster Hunter. So muss man den Drachen gekonnt ausweichen und ihn dann nacheinander auf seine Schwachstellen eindreschen, um ihn dann den finalen Todesstoß zu verpassen.

 

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE