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Call of Duty: Black Ops - Test: First Strike - Abzocke oder Lohnenswert?

Von Redaktion - Test vom 03.02.2011 - 09:31 Uhr
Call of Duty: Black Ops Screenshot

Call of Duty: Black Ops von Activision ist der bislang größte Entertainment-Release überhaupt in der Geschichte der Videospiele gewesen. Als der Kriegsshooter von Treyarch im November 2010 auf den Markt kam, stiegen die Einnahmen innerhalb von nur wenigen Stunden auf über 350 Millionen US-Dollar an. Wer will es Activision also verdenken, wenn man nicht weiter versucht Geld aus dem Produkt zu schöffeln. Aus diesem Grund veröffentlichte der Publisher nun ein Xbox 360-exklusives Multiplayer-Mappack zu einem mehr als fragwürdigen Preis. Was es zum Kartenpaket sonst noch zu berichten gibt, erfahrt ihr in unserem kleinen Test.

Berlin, Berlin, wir kämpfen in Berlin!


Nach noch nicht mal drei Monaten Release veröffentlicht Activision das erste Multiplayer-Mappack für Call of Duty: Black Ops. Zu einem fast schon unglaublichen Preis von 1200 Microsoft-Points erscheint das „First Strike“-Kartenpaket 30 Tage exklusiv für alle Xbox Live Mitglieder. Wir wollen euch in diesem Test natürlich über die Qualität der fünf neuen Karten berichten, euch aber auch die Frage beantworten, ob die knapp fünfzehn Euro gerechtfertigt sind.

 

 

2018Berlin_Wall_55


Kommen wir zunächst einmal zu den Karten. Neben vier neuen Karten für den regulären Mehrspieler-Modus beinhaltet „First Strike“ auch eine neue Karte für den Überlebenskampf-Modus (Zombie-Modus). Im ersten Moment freuten wir uns auf „Berlin Wall“, welches sich allerdings wenig später änderte. Die Map, welche im zerstörten Berlin-Szenario des zweiten Weltkriegs spielt, ist für Call of Duty-Verhältnisse viel zu groß geraten. Zwar haben Scharfschützen auf dieser Karte enormen Vorteile, für Spielmodi wie Hauptquartier, Suchen und Zerstören oder Sprengkommando ist die Karte aber eindeutig ungeeignet.


Wenn wir von Häuser kämpfen reden, müssen wir auch über Kowloon sprechen, eine weitere Karte aus dem Mappack. Kowloon dürfte vor allem den Spielern der Kampagne ein Wort sein, von dort wurde die Karte fast 1:1 übernommen, aber eben nur fast. Als neue Spielidee dienen „Seilbahnen“ mit welchen sich der Spieler per Knopfdruck von A nach B bewegen kann. Allerdings kann man während der munteren fahrt über die Häuserdächer von Kowloon weder schießen noch ist man großartig geschützt. Zwar ganz nett, doch wer braucht so etwas? Sei es drum, die Map weiß aufgrund der düsteren Stimmung auf jeden Fall zu gefallen.

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