PlayNation Test Emergency 2012

Emergency 2012 - Test: Weder Katastrophe, noch Rettung für die Serie

Von Redaktion - Test vom 29.11.2010 - 10:59 Uhr
Emergency 2012 Screenshot

Zum mittlerweile fünften Mal darf nun mit Emergency jeder einmal erleben, wie stressig es eigentlich für einen Einsatzleiter am Ort einer Katastrophe zugeht. Dabei hat sich vieles geändert. Neues Entwicklerteam, neue Grafikengine - und auch jede Menge neue Probleme. Warum Emergency 2012 kein Fortschritt für die Reihe darstellt und dennoch spannende Unterhaltung bietet, erfahrt ihr in unserem Test.

Einsatzkräfte im Dauerstress

Danke einem Hurricane ist ein Turm des Kölner Doms eingestürzt! Passanten wurden durch umherfliegende Trümmer verletzt, eine Person ist in ihrem Wagen eingeklemmt und braucht dringend ärztliche Versorgung. Das klingt nicht nur spannend, sondern ist es auch. Quadriga Games haben sich viel Mühe gegeben, die aus 12 Missionen bestehende Kampagne abwechslungsreich zu gestalten. Es brennt im wahrsten Sinne des Wortes an allen Ecken und Enden, man kann wirklich von jeder Menge kurzweiliger Action reden. Wem da schon beim Lesen der Schweiß auf der Stirn steht, der kann beruhigt sein: Emergency 2012 führt den Spieler sehr behutsam an den großen Umfang der zur Verfügung stehenden Einheiten heran und bietet auch immer wieder Hilfestellung beim Einsatz dieser. Man fühlt sich zwar gefordert, aber nie vor unmögliche Aufgaben gestellt.

Nebenher besteht die Möglichkeit, sich im Freeplay-Modus auf drei verschiedenen Schauplätzen (Hitze, Kälte, Sturm) bei zufällig generierten Ereignissen zu bewähren.

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Freund und Helfer? Von wegen!

Bei all dem Chaos hätte man es ohne eine helfende Hand ganz schön schwer. Zum Glück gibt es aber noch die KI, oder etwa nicht? Weit gefehlt, denn während der Computerhelfer versucht sich seinen Weg zum Unglücksort zu bahnen, gerät dies mit steigender Zahl der Einheiten oftmals zur eigentlichen Katastrophe. Sobald mehrere Feuerwehrfahrzeuge, Notärzte, Krankenwagen und Polizeiautos am Ort des Geschehens eintreffen, wird es wirklich eng auf den Straßen, was sich für die Wegfindung als problematisch erweist.

Die Bedienung artet dabei oft in Fummelei aus und tut ihr übriges. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tastenbelegung nicht individuell festgelegt werden kann. Einziger Lichtblick sind die durchaus klar strukturierten Menüs, insbesondere der Überblick über noch ausstehende Rettungseinsätze ist in der Eile mehr als Gold wert.

 

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