PlayNation Test Gran Turismo 5

Gran Turismo 5 - Test: Grafikprotzer oder taugliches Rennabenteuer?

Von Redaktion - Test vom 27.11.2010 - 00:58 Uhr
Gran Turismo 5 Screenshot

Nach nun mehr als sechs Jahren ist es endlich da: Gran Turismo 5, der exklusive PlayStation 3-Racer beglückt die Herzen der Rennspiel-Freunde. Perfektionist und Entwickler bei Polyphony Digital Kazunori Yamauchi versprach vieles im halben Jahrzehnt - hat er zuviel zugesagt? Wir sind mit Vollgas auf die Piste gebrettert und verraten euch, was euch im neuesten Teil der populären Rennsimulation erwartet.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Electronic Arts seinen Raser Need for Speed: Hot Pursuit. In unserem Test lobten wir den Arcadestil vom neusten NFS-Ablegers. Nun kommt das komplette Gegenteil: Gran Turismo 5, die Rennsimulation schlechthin für die PlayStation 3. Besitzer der Konsole haben nun die Qual der Wahl. Zwei Top-Titel, die gegeneinander um die Pole Position kämpfen. Ob das gut geht und welches Rennspiel letztendlich in die Zielgeraden rast? Weiterlesen!

Müdigkeit verursacht Unfälle

Nunja, Gran Turismo 5 ist endlich da! Schnell den Titel in die PlayStation 3 geschoben und mit hoher Erwartung gebangt vor der Konsole gewartet und dann die Enttäuschung: Die Installation! Nachdem wir uns bereits mit einem Download des neusten Patches rumgequält haben, vergehen erneut über 20 Minuten! Ärgerlich - aber was sind schon 20 Minuten Installation im Vergleich zu sechs Jahren Entwicklungszeit. Plötzlich ertönten dann die Klänge vom japanischen Komponisten Lang Lang aus den Boxen. Es geht los!

Doch nicht allzuschnell, wie erhofft. Die Ladezeiten von Rennen zu Rennen sind alles andere als gering. Hier wird vorgeschlagen, das Spiel komplett auf die Festplatte zu packen. Dazu kann unter den Optionen eine weitere Installation gestartet werden, welche 50 Minuten dauert. Diese empfehlen wir allen virtuellen Rennfahrern aber auf jeden Fall, da sonst die Ladezeiten mitunter wirklich sehr nervig werden können.  

gran-turismo-5

Dein Zuhause, das unübersichtliche Menü!

Ok, so hart wollen wir an dieser Stelle nicht sein. Im "Zuhause", so wie es genannt wird, habt ihr den ultimativen Überblick über Rennen, Lizenzen, Händler, Gebrauchtwagenhändler, Optionen, Multiplayer, Fotos und, und, und. Zuerst sticht uns der "A-Spec"-Modus ins Auge. Dieser ist in verschiedenen Kategorien gestaffelt. Zu Beginn begeben wir uns in die Anfängerkarriere. Wer direkt auf ein schnelles Rennen hofft, der wird enttäuscht.  Zuerst müsst ihr euch einen Boliden für paar Takken beim Autohändler kaufen.

Allerdings stehen da noch nicht viele zur Verfügung, denn für jedes Auto benötigt ihr Geld und ein  bestimmtes Level. Zum Start eurer Rennfahrer-Karriere seid ihr natürlich auf Level 0. Mit einem Honda Civic und weniger Credits, begeben wir uns zum ersten Rennen. Was aber nicht unbedint direkt zu empfehlen ist. Gerade Anfänger sollten vorher die sogenannten Lizenzen fahren, dort müsst ihr es in bestimmten Zeiten schaffen, Kurven zu umfahren, rechtzeitig zu bremsen und mehr. Eine Art Tutorial, das aber im weiteren Spielverlauf auch für erfahrene Rennfahrer Herausforderungen birgt.

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