PlayNation Test Need for Speed: Hot Pursuit

Need for Speed: Hot Pursuit - Endlich wieder ein gelungenes Need for Speed?

Von Redaktion - Test vom 22.11.2010 - 14:18 Uhr
Need for Speed: Hot Pursuit Screenshot

So gut wie jedes Jahr rast ein neuer Ableger der populären Need for Speed Reihe in den Handel. Ständig versuchen die Entwickler neue Ideen und Konzepte umzusetzen. In Need for Speed: Underground durftet ihr eure Karren tunen und in Pro Street sowie Shift wurde mehr auf Simulation gesetzt. Nun kehrt man zurück zu den Wurzeln und präsentiert ein Remake von Need for Speed: Hot Pursuit, einem der erfolgreichsten Titel der Franchise. Hier geht es vor allem um heiße Verfolgungsjagden. Ob die Neuauflage wirklich gelungen ist, verrät euch unser Need for Speed: Hot Pursuit Test!

Mit Vollgas auf die Piste!

Eingefleischte Racing-Fans freuen sich natürlich über jeden Titel der Need for Speed-Serie. Doch die Konkurrenz ist mit Blur, Gran Turismo 5 und weiteren Genrevertretern größer denje. Umso schwieriger für Electronic Arts, einen gescheiten Ableger von Need for Speed zu präsentieren, welcher die Fans an den Bildschirm fesselt. Außerdem müssen das Geschwindigkeitsgefühl und die Abwechslung stimmen. Nunja, eines sei vorab zu sagen: Need for Speed: Hot Pursuit macht Spaß, sehr viel Spaß. Nun allerdings das große Aber: Nach mehreren Stunden in der Kampagne, welche eine Spielzeit von elf bis zwölf Stunden bietet, wird es einseitig und öde. Das Prinzip ist schnell zu verstehen: Ihr spielt entweder den Raser oder den Polizisten. Beide Modi können über eine Landkarte im Kampagnen-Modus ausgewählt werden. Hier gibt es verschiedene Klassen. Beispielsweise könnt ihr zu den heißen Boliden wie Porsche, Lamborghini oder Aston Martin greifen. Richtig gelesen, Lizenzfahrzeuge kommen in Need for Speed: Hot Pursuit zum Einsatz. Auch Marken wie Mazda, Audi, BMW und Co. können vom Spieler auserwählt werden. Die Fahrzeuge dürft ihr vor dem Rennen sogar in eine beliebige Farbe eintauchen. Das Tunen der Boliden ist allerdings nicht möglich.

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Wie bereits erwähnt, dürft ihr zwischen zwei Modi auswählen. Der Raser flüchtet vor der Polzei und nimmt an verschiedenen Rennen teil. Zum einen muss die eigene Bestzeit eingefahren werden, zum anderen wird der erste Platz des Rennens verlangt. Umso besser ihr euch schlagt, desto mehr Kopfgeld erhaltet ihr. Dieses schaltet neue Fahrzeuge und Funktionen frei. Letztere bietet vier verschiedene Möglichkeiten: Verpasst euren Mitstreitern oder den Cops einen EMP-Schlag, legt Nadelstreifen, aktiviert den Turbo oder stört die anderen Fahrzeuge und deren Mechanik. Ähnlich wie bei Blur und Co. werden die Funktionen eingesetzt, um Gegner abzudrängen oder zu beschädigen. Dies betrifft auch den Cop-Modus. Ihr habt ihr die Möglichkeit, die Raser mit einem EMP-Schlag, Helikopter-Einsatz, Strassensperre oder Nadelstreifen zu stoppen. Auch ein Crash sorgt für Abzug der "Energie" des rasenden Fahrzeugs. Apropos Crashs: Diese wirken alles andere als öde. Rammt ihr ein Auto gekonnt, so überschlägt sich dieses Spektakulär. Zu sehen ist dies in einer Cut-Szene während des Rennens. Beeindruckend. Doch kaum anders zu erwarten, schließlich entwickelten die Jungs den Titel, welche bereits an Burnout Paradise werkelten.

Foto bitte!
Wie bei Gran Turismo 5, gibt es in Need for Speed: Hot Pursuit einen Foto-Modus. Während des Rennens könnt ihr Bilder knipsen und diese auf eure Autolog-Pinnwand stellen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit die entsprechenden Bilder in eurer virtuellen Galerie im Spiel bestaunen. Auch Fahrzeuge können abgeknipst und online gestellt werden.

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