PlayNation Test Fallout: New Vegas

Fallout: New Vegas - Test: Viva New Vegas! Ab ins verseuchte Abenteuer

Von Redaktion - Test vom 22.10.2010 - 10:24 Uhr
Fallout: New Vegas Screenshot

'War... War never changes' lautet die Eröffnungsphrase der Fallout-Reihe. Auch in Fallout: New Vegas bekommen wir diese Worte zu Beginn zu hören. Mit Fallout: New Vegas gab Bethesda Softworks bereits nach dem Release von Fallout 3 im Jahr 2008 einen neuen Ableger in Arbeit. Natürlich die wichtige Frage: Kann das Sidekick im Fallout-Universum den dritten Teil nochmal übertreffen? Oder bleibt Fallout: New Vegas von Obsidian Entertainment hinter den Erwartungen zurück. Wir verraten euch diese offene Frage in unserer ausführlichen Review zum Endzeit-Rollenspiel Fallout: New Vegas.

 

Abgekartete Spielereien


Wir erinnern uns zurück: In Fallout 3 sind wir behütet in einer Vault als kleiner Junge aufgewachsen. Als es im Wasteland zu einem Zwischenfall kam, verließ unser' Vater den sicheren Unterwelt-Bunker und ließ uns alleine zurück. Wir begaben uns auf eine spannende Suche nach unserem Dad und durchlebten dabei einen ständigen Kampf um das Überleben in der radioaktiv verseuchten US-Hauptstadt Washington D.C. Auch wenn Fallout: New Vegas wie Fallout 3 aussieht, sich wie Fallout 3 spielt und auch sonst eigentlich als Fallout 3 AddOn durchgehen könnte, die Story geht in eine komplett neue Richtung.


Das Spiel beginnt mit einer kurzen Geschichte, welche uns zum namenlosen Hauptcharakter bringt. Wir sind ein Kurier im Mojave-Wasteland von New Vegas, einer Adaption der Millionenmetropole Las Vegas (USA). Allerdings gibt es da ein kleines Problem: Eines unserer Kuriergeschäfte wurde uns zum Verhängnis. Wir waren eine Gegenstand in einem abgekarteten Spiel. Neben unserem eigenen Grab kniend hält der uns unbekannte Auftraggeber dem Hauptcharakter eine Waffe vor die Nase. Nach kurzem Dialog drückt er ab und das Leben von Mr. No Name scheint am Ende. Doch Gott sei dank sprechen wir hier von einem Fallout-Ableger. Denn wie es der Zufall will werden wir von einem Erkundungsroboter geborgen und zu einem alten Mann in Goodsprings, der ersten Stadt in unserem neuen Abenteuer, gebracht. Wie sich nach unserem Erwachen herausstellt, handelt es sich bei dem „alten Mann“ um Doc Mitchell, Arzt von Goodsprings. Dieser hat ein wenig in unserem Kopf gewühlt, um die Bleikugeln der Tatwaffe zu entfernen.

 

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Was jetzt folgt, kennen wir noch von dem Anfang aus Fallout 3, als wir nach unserer Geburt unseren Charakter individualisieren konnten. Auch Fallout: New Vegas können wir das Geschlecht (männlich oder weiblich), die Gesichtsform, Gesichtsbehaarungen, Frisuren und das Alter einstellen. In einer kurzen Therapie-Sitzung mit Doktor Mitchell legen wir durch Beantwortung von Fragen nun grundlegende Fertigkeiten unserer Charakters fest. Hier hat sich im Gegensatz zum großen Bruder Fallout 3 nur wenig getan. Lediglich die ein oder andere neue Fertigkeit zum Herstellen von Gegenständen haben wir entdeckt. Im Grunde wurde die Charaktererstellung aus dem dritten Teil komplett übernommen und in ein andere, der Story entsprechende Sequenz verpackt. Nicht innovativ, aber vollkommen in Ordnung.

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