PlayNation Test NHL 11

NHL 11 - Test: Das Eis wird brennend heiß

Von Redaktion - Test vom 15.10.2010 - 16:35 Uhr
NHL 11 Screenshot

Fast so sicher wie Weihnachten im Dezember kommt jedes Jahr pünktlich zur neuen Spielzeit im September ein frischer Ableger der NHL-Serie von EA auf den Markt. Den unbestrittenen Höhepunkt der Serie markiert NHL 09 vor zwei Jahren mit dem größten Schritt vorwärts zu einem rundum ausgewogenen Spielerlebnis. Der Nachfolger aus dem letzten Jahr besserte die bereits gute Gameplay-Mechanik aus, war jedoch insgesamt kein ganzer Schritt nach vorne. Mit NHL 11 tut sich nun die Frage auf, ob die Entwickler die Serie an diesem Punkt wirklich noch voran treiben können oder in eine Art Micromanagement nur noch minimale Veränderungen vornimmt. Wir haben uns NHL 11 einmal genauer angesehen und präsentieren euch den sportlichen Test auf playNATION.de.

Wer die die Sportserien von EA Sports verfolgt, dem wird klar sein, dass es auch dieses Jahr keine Revolution des Eishockeyspiels oder gar des Sportgenres geben wird. Dass die Entwickler von NHL jedoch einiges von guten Gameplay verstehen ist inzwischen bekannt und verspricht auch für den neuen Ableger den gewohnten Spielspaß. Schlüsselfrage ist wie in jedem Jahr, ob die vorgenommenen Verbesserungen am Spielgeschehen auch wirklich den Kauf der neuesten Version rechtfertigen. Im Vergleich zum letzten Jahr gibt es nun sogar eine komplett neue Physikengine und ein neues Bullysystem, ob das alles aber wirklich so toll ist wie es sich anhört, muss das Spiel jedoch erst im Test auf Herz und Nieren beweisen.

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Physisch spielen in Perfektion

Eine frische Physikengine, die in Teilen sogar von der Engine aus Fight Night Round 4 übernommen worden sein soll, ist nun für die Berechnung der Checks zuständig. Bis zum letzten Jahr gab es bei gezieltem Körperkontakt lediglich einige wenige festgelegte Animationen zu bestaunen, dieses Mal werden diese jedoch jedes Mal neu berechnet. Das macht das Körperspiel um einiges interessanter, wuchtiger und realistischer, denn nun spielt auch der Körperbau der Spieler eine entscheidende Rolle. So müssen sich kleine Spieler schon ordentlich ins Zeug legen um einen bulligen Spieler zu Boden zu bringen, während die Kumpanen mit der breiteren Schulter auch mal nebenbei einen Gegenspieler in die Bande drücken können. Wer es eine Spur effektiver mag, der kann nun sogar Hüftchecks mit einem Druck auf R3 vollführen um den Gegner zu Boden zu bringen.

Die komplette Engine hat auch erhebliche Auswirkungen auf das Strafsystem. Während man früher immer wieder für Checks aus unerklärlichen Gründen Strafen wegen Stockchecks bekam, sind es bei dieser physikalischen Darstellung nun Strafen für Hartes Checking, die immer mal wieder für Frust sorgen. Nichtsdestotrotz in Sachen Realität ein weiterer Schritt nach vorne!

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