PlayNation Test Tom Clancy's H.A.W.X. 2

Tom Clancy's H.A.W.X. 2 - Die Adler kreisen wieder

Von Yannick Arnon - Test vom 24.09.2010 - 13:23 Uhr
Tom Clancy's H.A.W.X. 2 Screenshot

Und schwupp, in bester Ubisoft-Manier erscheint schon ein Jahr später der erste Nachfolger zur im vergangenen Jahr erschienenen Action-Fliegerei, Tom Clancy's H.A.W.X. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das Studio in Bukarest für das Sequel ein paar sinnvolle Innovationen aus dem Ärmel schüttelt oder ob Ubi lediglich versucht das Franchise weiter auszumelken. Wir haben mit der Xbox 360-Fassung einen ausführlichen Testflug unternommen und verraten euch, ob H.A.W.X. 2 ein Raubvogel oder eine lahme Ente ist.  

L wie Lenkrakete

Wie man es von den meisten Clancy-Titeln gewohnt ist, besitzt auch H.A.W.X. 2 einen Plot, der vor Patriotismus nur so trieft. Nachdem im Erstling die nationale Sicherheit von den USA und Mexiko auf dem Spiel stand, trifft es diesmal die Russen. Denn dort wurden einige Nuklearsprengköpfe entwendet, Grund genug für Russland gemeinsam mit den USA und Großbritannien dem organisierten Terrorismus im Mittleren Osten den Kampf anzusagen. Erledigt wird dies vom Spieler größtenteils in Form von Dogfights in luftiger Höhe, erstmals in H.A.W.X. 2 gibt es auch Aufklärungs- und Brechstangeneinsätze, bei denen mit schwerem Geschütz Ziele am Boden bombardiert werden.

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Los geht's mit einem Tutorial, in dem mit, David Crenshaw, dem Protagonisten aus Teil Eins die Umgebung erkundet wird. Überraschenderweise ist der Flieger nicht von Beginn an in der Luft, sondern der Spieler muss den Start übernehmen. Sofern die Basis nicht gerade von gegnerischen Truppen angegriffen wird, fühlen sich diese Abschnitte unspektakulär und überflüssig an, da man nur bis zum Erreichen der für den Takeoff notwendigen Geschwindigkeit über eine Startbahn beschleunigt. Das bedeutet jedoch auch, dass am Ende einer Mission die Maschine wieder unbeschadet am Boden ankommen muss. Das klingt zunächst etwas einfacher als es wirklich ist, denn gerade die Landung kann, trotz Hilfestellung seitens der Engine, ein richtiger Frustgarant werden. Wer Top Gun von dem NES kennt weiß, dass auf einem Flugzeugträger zu landen kein leichtes Unterfangen ist.

An den Luftkämpfen selber gibt es nicht viel zu meckern. Die Steuerung ist simpel gehalten, trotzdem braucht es für die Steuerung mit den Analogsticks etwas Eingewöhnungszeit. Danach geht es richtig ab: Feindliche Jäger werden mit Wärmesuchraketen und dem Bord-MG gejagt, Ziele am Boden mit Torpedos aufgerieben und gegnerische Raketen mit waghalsigen Flugmanövern abgeschüttelt. Das Gameplay ist packend und arcadelastig, und gerade in den späteren Missionen zieht der Schwierigkeitsgrad noch einmal kräftig an.

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