PlayNation Test StarCraft II: Wings of Liberty

StarCraft II: Wings of Liberty - Megahit? Der Starkracher im Test!

Von Redaktion - Test vom 17.08.2010 - 23:14 Uhr
StarCraft II: Wings of Liberty Screenshot

Zusätzlich warten an jedem Ort des Hyperion-Raumschiffs verschiedene Nebenfiguren, welche immer einen knackigen Spruch auf Lager haben. Alle Dialoge sowie die komplette Geschichte der Story werden in tollen Zwischensequenzen mit aufgebohrter Spielgrafik erzählt. Hier zeigt sich, welche intensive Mühe sich Blizzard in der langen Entwicklungszeit von zwölf Jahren gemacht hat. Einen kleinen Kritikpunkt haben wir jedoch: Während die Hauptcharaktere von StarCraft II wunderbar synchronisiert wurden, vermisst man bei den Nebenfiguren manchmal den Eindruck, wirklich im Spiel zu sein. Oftmals wirken die Dialoge mit Nebenfiguren zu sehr überzogen und unecht. Hingegen die Synchronisation der verschiedenen Rassen ist phänomenal. Die WBFs der Terraner wurden zum Beispiel mit einem Berliner-Dialekt ausgestattet und geben Laute wie „Hab ik mich erscheckt" und „wat is los" von sich. Der Thor-Roboter hingegen erhielt die deutsche Synchronstimme von Arnold Schwarzenegger.

Abwechslung ganz groß geschrieben!

Wer glaubt, dass in StarCraft II Echtzeitstrategie gleich Echtzeitstrategie ist, der liegt eindeutig falsch. Bis auf einige Situationen spielen wir in der Kampagne zwar „nur" die Terraner, dafür erstreckt sich durch die komplette Kampagne eine kreative Auswahl an Missionen und Aufgaben. Zu Beginn bauen wir immer eine Basis auf, werden später aber immer wieder mit anderen Situationen gefordert. Wie gut oder schlecht ihr diese meistert, hängt zum einen von eurem persönlichen Können, zum anderen auch vom Schwierigkeitsgrad ab. Während man auf leicht keinerlei Probleme hat, kommen auf Brutal selbst die besten StarCraft II-Veteranen ins straucheln.

Aber nicht nur auf diese Weise wird der Spieler bei Laune gehalten. Auch durch die verschiedenen Missionsarten. Mal müssen wir den getarnten Raynor auf seinem Weg über einen verbrennenden Planeten begleiten und an anderen Punkten befreien wir gefangene Bewohner eines Planeten aus den Fängen von Mengsk und zerstören dabei noch eine komplette Kommandozentrale des Herrschers. Die gegnerische Rasse wechselt dabei stetig: Mal haben wir es mit den schleimigen Zerg zu tun, mal mit der terranische Dominion und auch die Protoss kommen im Kampf um die Freiheit der Planeten nicht zu kurz.

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