PlayNation Test Singularity

Singularity - Test: Wenn der Russe zweimal klingelt!

Von Redaktion - Test vom 16.08.2010 - 23:27 Uhr
Singularity Screenshot

Der Juli ist in vollem Gange und die Sonne knallt aus weiter Ferne bei gefühlten 50 Grad. Es ist die Zeit des legendären Sommerlochs, die Durststrecke in der Gamingbranche. Doch bevor es erst richtig losgeht, wirft Activision doch tatsächlich noch einen interessanten Egoshooter ins Rennen: Singularity. Beworben wurde der Titel im Vorfeld (gemessen an Activisions Verhältnissen) fast gar nicht. Doch warum auf einmal so bescheiden? Ist Singularity gar ein geplanter Flop? Wir haben uns den neuen Titel aus dem Hause Activision und Raven einmal genauer angesehen, was dabei herauskam lest ihr in folgenden Zeilen.

 


Russland gegen die U.S.A. - der Klassiker der Weltpolitik und auch ein Klassiker in der Welt der Spiele. Die großen westlichen Weltretter gegen die bösen Kommunisten. Ob in Battlefield oder anderen Spielen, immer wieder werden diese zwei Parteien aufeinander gehetzt. Auch dieses Mal haben die Russen Dreck am Stecken, denn diese wollten die Existenz einer Insel vertuschen, auf der es kurz nach dem Krieg einen Vorfall ungeahnten Ausmaßes gegeben hat. Die Russen wollten die Antwort auf die Atombombe finden und fanden auf der Insel Katorga 12 das bisher unbekannte Element E99. Die unbeschreiblich große Energie dieses Elements hatte vielseitige Einsatzmöglichkeiten, wie die zeitliche Manipulation von Objekten oder aber der Bau zerstörerischer Waffen und Sprengköpfe. Ein Einsatz gegen die USA war geplant, doch bevor das Forschungsprogramm überhaupt so weit kommen konnte, glitt alles außer Kontrolle. Wir spielen den Soldaten einer amerikanischen Spezialeinheit, der die zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Vorkommnisse auf der Insel untersuchen soll. Wenn das mal nicht ins Auge geht...

Mit viel Durchschlagskraft gegen Monsterhorden

Der Entwickler Raven machte zuletzt vor Singularity mit dem Shooter Wolfenstein auf sich aufmerksam, der bei Kritikern jedoch durchweg als weniger ambitioniertes Werk abgestempelt wurde. Auch Singularity hat ein paar oberflächliche Parallelen zu Wolfenstein, die auf den Entwickler zurück zu führen sind. Vor allem die abgedrehte Story um E99, die Zeitmanipulation und vielen Monstern. Richtig, Monster! Von denen erwarten uns nämlich eine ganze Reihe. In der Grundmechanik ist Singularity nämlich ein schnörkelloser First-Person-Shooter, der ohne Kompromisse eine sehr brachiale Darbietung bringt. Die erste Zeit des Spiels werden wir noch versuchen die Umstände der Insel und der vielen Monster zu ergründen. Dabei stehen uns einige Waffen zur Verfügung, die jedoch allesamt die absolute Standartausrüstung eines Shooters darstellen. Pistole, Sturmgewehr, Shotgun und ein Snipergewehr haben wir zu beginn um die auftauchenden Monster in die Hölle zu schicken. Und das klappt erstaunlich gut! Später im Spiel gibt es weitere Waffen zu erlangen, wie eine kleine Gatling-Gun. Der kleine Waffenstar des Spiels ist allerdings die Seeker. Die von dieser Waffe abgeschossenen Kugeln können von uns in Zeitlupe manuell in ein Ziel gelenkt werden. Ebenfalls lenken gönnen wir die Granaten unseres Granatwerfers. Wem das nicht genug ist, der kann auch mit dem Snipergewehr die Zeit verlangsamen und so gezieltere Schüsse austeilen. Langweilig wird es einem bei diesem Arsenal sicherlich nicht.

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