PlayNation Test Command and Conquer 4

Command and Conquer 4 - Kanes letzter Tanz im Test!

Von Redaktion - Test vom 16.08.2010 - 22:02 Uhr
Command and Conquer 4 Screenshot

Die Command and Conquer-Reihe von Electronic Arts ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Echtzeitstrategiespiele.. Mehr als 15 Jahre hat die Reihe bereits auf dem Buckel. Mit Teil 4 der Tiberian-Reihe beendet Electronic Arts das Echtzeitstrategie-Franchise und wagt gleichzeitig einige Neuheiten. Statt nur die Optik an den aktuellen Standard anzupassen hat man auch an der Spielmechanik gewerkelt. Ihr wollt wissen welche Dinge sich explizit verändert haben? Weiterlesen!

 

Kanes finaler Gang
Ein wichtiger Bestandteil der überaus erfolgreichen Command and Conquer-Reihe ist die Einzelspieler-Kampagne. Seit Jahren überzeugt diese durch filmreife Zwischensequenzen mit einer handvoll liebgewonnener Schauspieler. Hierzu gehört auch Joseph D. Kucan, welcher seit bestehen der Echtzeitstrategiespiel-Reihe die Rolle des bösen Kanes, Führer der Bruderschaft von NOD, eingenommen hat. Fangen wir aber da an, wo Command and Conquer 4: Tiberian Twilight ebenfalls beginnt. Wir schreiben das Jahr 2062. Die außerirdischen Scrins sind mittlerweile vom Planet Erde geräumt worden, nur noch ein Denkmal, ein Turm, erinnert an die Invasoren der Scrin. Eines hat sich jedoch nicht verändert: Das für beide zerstrittenen Parteien gefährliche Gestein "Tiberium" breitet sich weiterhin ungestört über den Erdball aus. Es gibt nur einen einzigen, welcher eine Lösung für das Problem parat hat: KANE! Dieser besitzt ein Artefakt, ein Zugangsschlüssel für den Scrin-Turm. Die Rede ist vom "Tacitus", welches den Weg zu einem geheimnissvollen Portal im Turm selbst öffnen kann.


Ein Problem gibt es jedoch: Der Turm befindet sich in einer von GDI besetzten Zone, welche nur schwer zu erreichen ist. Kane jedoch kann weder auf die Hilfe der GDI noch auf die Unterstützung der Streitkräfte von NOD setzen, beide Seiten sind zerstritten. Aber Kane wäre nicht Kane, wenn er nicht noch irgendwie einen Plan B bereithalten würde. So schließt er einen Deal mit den Obersten der GDI. Er erbaut für sie ein Tiberium-Kontrollzentrum, wofür den vollen Zugriff zu den nötigen Gebieten der GDI erhält. Wer die Command and Conquer-Reihe seit Jahren verfolgt, dem dürfte klar sein, dass Kane seinen eigenen Kopf hat und deshalb nicht alles so läuft, wie es mit den ehemaligen Feinden abgesprochen wurde. Weitere Storydetails möchte ich euch aufgrund von Spoilergefahr an dieser Stelle vorenthalten.

Film, Spiel oder gleich beides?
Wie bereits erwähnt, wird auch die Kampagne des Finales von Command and Conquer in tollen Zwischensequenzen erzählt. Bereits hier fallen die ersten Veränderungen und Neuheiten auf. Electronic Arts hat versucht, mit einigen Kamerapositionen und der Einbindung eurer virtuellen Ehefrau ein persönliches Verhältnis zwischen euch und dem Protagonisten aufzubauen. Dies ist leider nur teilweise gelungen, da der virtuelle Soldat die komplette Kampagne über stumm bleibt und keinen einzigen Ton von sich gibt. Wirklich identifizieren kann sich der Spieler zwar nicht mit der Person, allerdings sind die Sequenzen wie immer sehr gelungen.

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