PlayNation Test Battlefield: Bad Company 2

Battlefield: Bad Company 2 - Zerstörung, Humor und jede Menge Krieg!

Von Redaktion - Test vom 16.08.2010 - 20:47 Uhr
Battlefield: Bad Company 2 Screenshot

Macht die Schotten dicht - die Bad Company ist zurück! Schon mit dem ersten Teil der Battlefield: Bad Company-Reihe hat Electronic Arts in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Entwicklerstudio DICE bewiesen, dass man mit der Battlefield-Serie auch auf Konsolen erfolgreich und dazu noch humorvoll sein kann. Wir haben uns den zweiten Teil genauer angeschaut und können euch einen umfassenden Test präsentieren!

 

Vier Soldaten für ein Halleluja
Der erste Teil der Battlefield: Bad Company-Reihe war für zwei Dinge bekannt: Kriegsaction und genialer Humor. Das Sequel besitzt die gleichen Attribute, nur das sie diesmal ein wenig ausgereifter sind. In der Einzelspieler-Kampagne schlüpfen wir in die Haut von Preston Marlowe. An der Seite von Sweetwater, Haggard und Sergeant Redford bekommen wir vom CIA den Auftrag, als Kanonenfutter unseren Teil zur Rettung der Welt beizutragen. Wir werden an gefährliche Orte geschickt, wo sogar den Deltas dieses Erdballs unwohl werden würde. Anders als bei der Army gelten wir für das CIA nicht als ersetzbare Chaotentruppe, sondern als talentierte, durchaus unkonventionelle Kriegsmacher.

Zu Beginn des Spiels passiert das, was eigentlich bei allen Kriegsshootern anfänglich schief geht. Aus einer eigentlich friedlichen Patrouille an der Alaska-Grenze wird ein Gefecht, welches das militärarische Leben auf der Welt verändert. Während einem Kontrollgang im Schnee wird Sergeant Redford und seine Truppe von einer russischen Armee angegriffen. Auf der Flucht quer durch Alaska fällt uns ein seltsames Gerät in die Hände, welches bei der oberen Abteilung des CIAs die Alarmglocken läuten lässt. Nach ausführlicher Untersuchung des Funds wird aus einer kurzzeitigen Vermutung traurige Gewissheit: Die russische Regierung setzt alles daran, eine aus dem zweiten Weltkrieg auf Eis gelegte Waffe weiterzuentwickeln. Logischerweise möchte man diese vermeintliche Superwaffe dann gegen die USA einsetzen, um so die Weltmacht zu erlangen. Da die amerikanische Regierung dies verhindern will, schickt man euch auf eine gefährliche Weltreise, um den Russen den Prototypen der Waffe strittig zu machen.

Es gibt insgesamt 13 Einzelspieler-Missionen, welche euch in alle möglichen Szenarien schicken. Mal kämpft ihr in der Haut von Preston Marlowe im dichten Dschungel, ein anderes mal in eisigen Schneelandschaften oder auch in trockenen Wüstengebieten. Eure drei „Buddys" sind dabei immer an eurer Seite. Die Schauplätze sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Anders als im oft zitierten Konkurrenten „Call of Duty: Modern Warfare 2" müsst ihr in Battlefield: Bad Company 2 jederzeit mit Angriffen aus allen Richtungen rechnen. Die Level sind weniger „Schlauch" (Linear) designt, sondern mehr für die freie Bewegung auf der Map. Die KI versteckt sich zu jedem Zeitpunkt schlau hinter irgendwelchen Kisten oder Mauern, um euch die Hölle heiß zu machen. Auch mit einer gegnerischen Aufteilung auf der Map müsst ihr rechnen, weshalb sinnloses vorstürmen selten zum Erfolg führt. Die KI reagiert bis auf einige kleinere, eher seltenere Aussetzer sehr schlau und nachvollziehbar.

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