PlayNation Test Heavy Rain

Heavy Rain - Regnerische Atmosphäre: Heavy Rain im Test!

Von Redaktion - Test vom 16.08.2010 - 20:25 Uhr
Heavy Rain Screenshot

Streicht euch die Tränen von der Backe, setzt nicht mehr diesen traurigen Blick auf und akzeptiert die Tatsachen! So in etwa könnte man sich nach einer Stunde Heavy Rain fühlen. Mord, Gefühle und viel Regen - das erwartet uns im exklusiven PlayStation 3-Blockbuster von Quantic Dreams. Doch lohnt sich der Ausflug in den "interaktiven Film" oder soll Heavy Rain in der nächsten Regentonne landen?

 

Der Regen fällt und fällt, die Stimmung ist im Keller, der Spieler sitzt wie angebunden vor der Glotze und beobachtet das Geschehen. Die ersten Minuten von Heavy Rain sorgen für viele Fragezeichen. Wir spielen nämlich Ethan Mars, einen sehr erfolgreichen Architekten. Gewohnt wird in einem schicken Haus mit Garten, einem riesen Wohnzimmer, zwei Etagen. Die Sonne scheint, das Haus ist leer. Gerade aufgestanden, springen wir auch schon unter die Dusche. Hier sei zu erwähnen, dass man keine Geschlechtsteile sieht, lediglich die Brüste einer Frau im späteren Spielverlauf. Ethan lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen zusammen. Jason sowie Shaun genießen ihr junges Leben. Wir feiern den Geburtstag von Jason, denn dieser wird nämlich zehn Jahre alt. Die hübsche Lebensgefährtin von Ethan bittet ihn darum, den Tisch zu decken. Bereits hier fällt auf, wie umfangreich Heavy Rain gestaltet ist. Bewegen wir den rechten Analog-Stick zu schnell, meckert Ethan's hübsche Frau. Mit Gefühl, denn das Besteck stammt von ihrer Mutter. Und mit dieser wollen wir schließlich keinen Ärger bekommen. Ethan's Schicksal wendet sich aber schnell, denn ein Ereignis sorgt für Trauer in seinem Leben. Hier möchten wir euch nicht weiter verraten, was im Verlauf der Geschichte von Heavy Rain passiert.

Die Droge Triptocaine, welche das Bewusstsein erweitert, quält den Kriminalexperten Norman Jayden. Dieser ist ein weiterer spielbarer Charakter aus Heavy Rain, welcher den Mordfall des Origami-Killers aufklären will. Norman arbeitet beim FBI. Doch Jayden kann seine Sucht nicht unter Kontrolle halten. Immer wieder zittert sein Körper, der Verstand setzt aus. Somit fällt die Arbeit und die Aufklärung der Morde schwerer als gedacht. Allerdings dient eine spezielle Brille und ein Nanohandschuh zur weiteren Hilfe. Setzt man anhand des rechten Analog-Sticks die Brille auf, erhält man Zugriff auf die Datenbank des FBIs, die Umgebung kann gescannt werden und ein Protokoll wird geführt. Die erwähnte Brille wird im Verlauf des Spiels benötigt um Beweise für den erwähnten Mordfall festzuhalten bzw. in der Datenbank zu speichern.

Nachforschungen werden von Privatdetektiv Scott Shelby angestellt. Der ehemalige Polizist beschäftigt sich ebenso mit den Morden und möchte diese aufklären. Gemeinsam mit den Familien der Opfern versucht Shelby den Origami-Killer zu finden. Beeindruckend ist die Art des dritten Charakters, welcher von Quantic Dreams erschaffen wurde. Die Vorliebe zum Schnaps ist Shelby deutlich anzusehen, denn das gezeichnete Gesicht, sein etwas dickerer Bauch und die typische Haltung beweisen, dass wir es hier mit einem gewaschenen Privatdetektiv zutun haben. Besonders seine Schlagfertigkeit zeigt, dass der ehemalige Polizist einiges an Erfahrungen in seinem Leben einstreichen konnte.  

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