PlayNation Test League of Legends

League of Legends - Was können die Mannen von Riot Games?

Von Redaktion - Test vom 27.03.2010 - 15:39 Uhr
League of Legends Screenshot

In den letzten Monaten sorgte League of Legends der Spieleschmiede Riot Games für Furore und konnte einige Fans an sich binden. Das Spiel greift das Prinzip des populären Warcraft 3 Mod Defense of the Ancients auf und ist kein typisches MMORPG. Eher ein neues Genre – ein Massive Online Battle Arena Game (kurz: MOBA). Ob sich der Trip in die virtuelle Fantasy-Welt mit Strategieeinlagen lohnt? Wir verraten es euch!


Beschwörungen

In League of Legends, das kostenlos angeboten wird und sich über einen Item-Shop finanziert, übernimmt der Spieler die Rolle eines Beschwörers. Der so genannte Summoner kann, wenn er genügend Erfahrungspunkte gesammelt hat, Stufen aufsteigen, Fähigkeiten erlernen und Champions herbeirufen. Obendrauf dürft ihr zu Beginn noch das Aussehen eures Beschwörers einstellen. Euer magisch begabter Zögling ist allerdings nicht nur euer Avatar, sondern auch gleich das Spielkonto. Im Startbildschirm findet ihr nämlich nicht nur die neuesten Informationen über das Game, sondern auch das Summoner-Profil! Hier könnt ihr sehen, wie ihr euch bisher geschlagen habt und erhaltet Informationen über eure Champions, Runen sowie Zaubersprüche. Doch dazu später mehr!

Anders als in den meisten Online-Rollenspielen wandert ihr in League of Legends nicht durch eine persistente Welt, sondern springt von Match zu Match, um auf verschiedenen Karten gegen Mobs sowie gegnerische Teams anzutreten. Zwei Heldengruppen müssen sich gegenseitig einheizen und den so genannten Nexus des Feindes, der Energie liefert, zerstören. Dabei erhalten alle Spieler NPC-Mitstreiter zur Unterstützung, die einen gewissen Charme von Echtzeitstrategie in die Welt bringen. Auch das Spielgeschehen betrachtet ihr größtenteils aus der isometrischen Perspektive und steuert eure Recken mit der Hilfe von Mausklicks und Tastaturkürzeln durch die Maps. Zu Beginn könnt ihr natürlich auch erstmal gegen computergesteuerte Gegner antreten.

Fast wie im Warcraft 3 Mod Defense of the Ancients (DotA) - der ebenfalls von einem Teil des Teams von Riot Games entwickelt wurde. Praktisch der Vorgänger zu League of Legends. Dabei wird jedoch nur das Spielprinzip aufgegriffen, das Fantasy-Universum selber hat seinen eigenen Style.

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