Special vom 15.02.2017 - 16:00 Uhr - Kommentieren
Prey Screenshot

Wir von PlayNation.de waren zu Besuch bei Bethesda und durften die Exposition von Prey erleben. Der Sci-Fi-Action-Thriller aus der First-Person-Sicht stellt ähnlich wie Doom oder Dishonored eine willkommene Abwechslung zum Shooter-Alltag dar. Doch warum ist das so? In unserem heutigen Vorschau-Artikel möchten wir euch einen kleinen Einblick in den kommenden Ego-Shooter der Arkane Studios-Entwickler geben.

Um zu verstehen, warum Prey 2 einfach Prey heißt, gibt es im Vorfeld einige Dinge zu klären. Bei vielen Interessenten macht sich derzeit Verwunderung im Ego-Shooter-Kosmos breit. Nach Prey, das im Jahre 2006 von den Human Head Studios für 3D Realms und 2K Games produziert wurde, gibt es nun einen offiziellen Nachfolger. Doch es handelt sich hierbei nicht um den Nachfolger Prey 2, der auch von den Human Head Studios produziert und nach 3D Realms via Bethesda Softworks publiziert werden sollte. An diesem Titel wurde lediglich bis 2009 gewerkelt, bevor die Rechte von "Prey" an ZeniMax Media gingen, dem Mutterkonzern von Bethesda. Zwischenzeitlich gab es noch einige Änderungen am geplanten Gampelay von Prey 2, bevor die Arbeiten schließlich eingestellt wurden, obwohl sich das Spiel einem Alpha-Status annäherte. Die Entwicklung wurde an die Arkane Studios abgegeben. Offiziell wurde Prey 2 im Jahre 2014 eingestellt. Vorerst gab es keine Infos, dass andere Pläne verfolgt wurden. Doch im Verlauf des Jahres 2016 kam es offiziell zu einer Neuankündigung des Titels - der genauso wie der erste Ableger schlicht Prey heißen sollte.

Prey wird ein Reboot

Das neue Prey ist also nicht Prey 2 und darf als Reboot des Franchises gesehen werden. Hier wurden lediglich die IP und das Grundkonzept des Franchises übernommen. Das Spiel, das schließlich am 05. Mai 2017 erscheinen soll, wird im Hause Arkane neben Dishonored 2 als zweites Projekt entwickelt, das den Fokus auf die First-Person-Sicht und narrative Elemente legt. Arkane hat sich hier ein ganz neues Konzept ausgedacht und die bisherigen Arbeiten ihrer Vorgänger über den Haufen geworfen. Im Hause Bethesda konnten wir die ersten Minuten von Prey erleben. Hier steigen wir mit Morgan Yu ins Spielgeschehen. 

In Prey 2 hätten wir einen U.S. Marshal namens Killian Samuels gespielt, der sich im Kampf mit diversen Aliens befindet, nachdem sein Passagierflug abgestürzt war. Ein darauffolgender Zeitsprung hätte dafür gesorgt, dass wir einen Kopfgeldjäger serviert bekommen, der auf der außerirdischen Welt Exodus umherstreift. Ohne Erinnerung an vergangene Jahre glaubt er, dass er der einzige Mensch auf Exodus sei. Dies stellt sich jedoch schnell als Unwahrheit heraus. 

"Wir sahen keinen Weg zum Erfolg, wenn wir es beenden hätten. Es entsprach nicht unserem Qualitätsstandard."

Pete Hines (vice president of public relations and marketing, Bethesda) gab in einem späteren Statement zu verstehen, dass sie an das Spiel glaubten, aber es sich niemals so anfühlte, als sei das Spiel an einem Punkt angelangt, wo es theoretisch sein sollte. Aus diesen Gründen haben sie das Projekt eingestampft. Doch die Marke ist damit nicht ausgestorben. 

Prey-2-eingestellt-Reboot

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Von Ben Brüninghaus Unser Team
Prey
  • Prey

  • Entwickler: Arkane Studios
  • Publisher: Bethesda Softworks
  • Genre: Action-Shooter
  • Status: Entwicklung
  • Altersfreigabe: Keine Angabe
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