PlayNation Vorschau Far Cry Primal

Far Cry Primal - Lass uns Mammuts jagen gehen

Von Patrik Hasberg - Vorschau vom 28.01.2016 - 19:21 Uhr
Far Cry Primal Screenshot

Mammuts jagen, vor Säbelzahntigern flüchten und nebenbei die Steinzeit erkunden? In Far Cry Primal ist genau dies möglich. Doch wie gut ist der Titel wirklich und lohnt sich ein neuer Ableger so kurz nach Far Cry 4? Ubisoft hat uns nach Berlin eingeladen und wir durften uns mehrere Stunden lang durch die Vergangenheit kämpfen. Unsere Meinung lest ihr weiter unten.

In der Steinzeit war nicht alles schlecht

Ubisoft hat sich beim neusten Far Cry-Ableger für einen klaren Rückschritt entschieden, in Far Cry Primal reisen wir mehr als 10.000 Jahre in der Zeit zurück, als die Menschen noch von Dinosauriern gejagt worden… Moment, Dinos gibt es in Primal leider nicht, warum? Weil die Uhrzeitechsen zu diesem Zeitpunkt leider schon einige Jährchen ausgestorben sind. Wir versuchen an dieser Stelle unsere Enttäuschung möglichst gut zu verbergen und besinnen uns auf die Dinge, die es zur Zeit der Höhlenbewohner gegeben hat.

Okay, wir geben zu, besonders viel ist das nicht, aber schon die ersten Minuten in Far Cry Primal demonstrieren uns recht eindeutig, dass der Titel mehr auf dem Kasten hat, als man zunächst denken mag. Pistolen oder Gewehre, wie in den vorherigen Teilen gewohnt, werden wir allerdings nicht zu sehen bekommen, dafür gehen wir aber zum Beispiel auf Mammut-Jagd. Nur mit einem Speer bewaffnet fühlen wir uns im ersten Moment zwar ein wenig nackt und wehrlos, so schwer kann es aber doch auch nicht sein, ein echtes Wollhaarmammut zur Strecke zu bringen. So jedenfalls unser erster Gedanke, der auch beinahe unser letzter gewesen wäre. Nur so viel: Auch Säbelzahntiger scheinen zu dieser Zeit gelebt und die Höhlen sowie die riesigen Wälder unsicher gemacht zu haben.

Während unserer vierstündigen Anspiel-Session in Berlin auf der PlayStation 4 ließ uns Ubisoft alle denkbaren Freiheiten und wir konnten frei die Spielwelt erkunden und erste Missionen angehen.

Ein echtes Far Cry

Primal entpuppt sich schon in den ersten Minuten als ein waschechtes Far Cry, nur eben mit einem frischen Setting und einigen damit einhergehenden Änderungen. Wie bereits angesprochen und für die Reihe sehr untypisch, dürfen wir auf kein riesiges Waffenarsenal zurückgreifen, stattdessen sammeln wir Stöcke, Äste, Steine sowie andere Ressourcen zusammen und bauen uns damit einen netten Bogen samt einigen Pfeilen. Solch eine Waffe ist dann auch direkt die Fernkampfwaffe für jegliche Zwecke, quasi unser Allround-Gewehr, auch wenn sich beispielshalber ein Mammut, ein riesiger Bär oder ein aggressiver Säbelzahntiger nicht wirklich davon beeindrucken lassen. Laservisiere, Schalldämpfer, panzerbrechende Munition oder anderer Schnickschnack wird von einem waschechten Jäger der Steinzeit aber sowieso nicht benötigt. Alles was wir in Far Cry Primal zum Leben und vor allem zum Überleben brauchen, bauen wir uns einfach selber.

Ein wildes Haustier

Eine der coolsten Neuerungen ist aber mit Sicherheit die Möglichkeit wilde Tiere für unsere eigenen Zwecke zu zähmen und gegen Feinde einzusetzen. Wir legen uns also in aller Ruhe auf eine Klippe und befehligen unserem vor kurzem gezähmten Wolf das unter uns befindliche Dorf anzugreifen. Das macht nicht nur Spaß, sondern stellt sich auch als äußerst effektiv heraus und warum sollen wir nicht auch mal andere für uns arbeiten lassen? Noch cooler ist nur der Ritt auf einem Bären, der uns vor einigen Minuten noch beinahe als Mittagshappen verzehrt hätte.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE

News zu Detroit: Become Human

LESE JETZTDetroit: Become Human - Größe des PS4-Titels bekannt