PlayNation Vorschau Skyforge

Skyforge - Faktencheck - alle Infos zum Sci-Fi-MMO

Von Pierre Magel - Vorschau vom 11.03.2015 - 16:00 Uhr
Skyforge Screenshot

Wenn heute um 15 Uhr offiziell die erste Closed Beta von Skyforge für Europa startet, warten schon viele Spieler sehnsüchtig darauf, endlich einen Blick in das kommende Free-2-Play-MMORPG zu werfen, welches sich selbst als Triple-A-Titel bezeichnet und vor allem mit hübscher Grafik und einem actionlastigen Kampfsystem überzeugen möchte. Doch was steckt wirklich hinter dem Titel und für wen könnte Skyforge das langersehnte Online-Rollenspiel erster Güte werden? In unserer Vorschau geben wir einen Überblick darüber, was man erwarten darf und warum sich Skyforge lohnen kann.

08/15-MMORPG oder die Online-Revolution?

Gänzlich neu will Skyforge das Genre der MMORPGs natürlich nicht erfinden, doch merkt man dem Entwicklerstudio Allods Team in Zusammenarbeit mit Obsidian Entertainment deutlich an, der Community ein besonderes Spielerlebnis bieten zu wollen. Wo andere Rollenspiele den klassischen Weg einschlagen und daran möglicherweise sogar scheitern, geht Skyforge einen Schritt weiter. Das Ziel ist es, die hohe Qualität eines Triple-A-Titels mit dem gewohnten Gemeinschaftsgefühl zu verbinden und das am Ende dann als vollständiges Free-2-Play-MMO anzubieten. Kann das gelingen? Die ersten Tests müssen zeigen, in welche Richtung der Trend gehen wird.

In Aelion zum Gott werden

Als Unsterblicher spielt man in Skyforge auf dem Planeten Aelion, der ursprünglich von einer mächtigen Gottheit beschützt wurde. Seit diese jedoch ihre Macht verloren hat und untertauchen musste, versucht das Böse die Welten zu übernehmen. Aufgabe der Spieler ist es, diesen Untergang natürlich zu verhindern - im besten Falle soll man selbst zu einer Gottheit aufsteigen, die Gefolgsleute um sich versammeln kann, welche dann wiederum Aufgaben erfüllen und Belohnungen für den Gott sammeln.

Sci-Fi-MMO? Fantasy-Rollenspiel? Was denn nun?

Skyforge ist mehr als Mix aus beiden Elementen zu verstehen. In manchen Gebieten wartet puristische Zukunftstechnik, während andere Quests Abenteuergeschichten in verwunschenen Wäldern erzählen. In Kombination mit der äußerst attraktiven Grafik will das Entwicklerteam ein optisch rundum gelungenes Erlebnis bieten.

Das Devil May Cry-MMO

Wer über Skyforge erzählt, kommt recht schnell auf das Kampfsystem zu sprechen. Hier liegt ein Kernfokus des Titels und dieser unterscheidet sich von gängigen Onlinespielen. Beeindruckende Kampfanimationen, wilde Gegnermetzelei und schicke Grafikeffekte sollen für spaßige Kämpfe im PvE und PvP sorgen und treffen dabei auf klassische Elemente wie dem Target-System, mit welchem sich frei wählbare Gegner binden lassen. Um die Animationen möglichst perfekt gestalten zu können, verzichtet man allerdings auf die Option, einer Klasse unterschiedliche Waffen anziehen zu dürfen - für jede Klasse und ihre Waffe wurden die Bewegungen optimiert. Krönung des Ganzen sind die Finalangriffe, die einen Gegner endgültig ausschalten und Euch dafür einen besonderen Bonus gewähren, wenn man sie geschickt einsetzt.

Wenig Vielfalt bei der Ausrüstung

Einen Wermutstropfen für Individualisierungsfans findet man beim Equipment, denn dieses wird sich nicht optisch auf den eigenen Charakter auswirken - wer durch ein besonderes Outfit herausstechen möchte, der findet rein optische Klamotten im Spiel, die frei kombinierbar einige Möglichkeiten bieten. Zudem verzichtet Skyforge auf gewöhnliche Rüstungsteile wie einen Helm, Brustpanzer oder Handschuhe. Stattdessen darf man sich bis zu vier Ringe anziehen, die mit darüber entscheiden, welchen Prestigewert der Held hat. Ganz cool dafür: Sowohl die Primärwaffe, als auch die Sekundärwaffe und die Ringe verfügen jeweils über einen Aufrüstungsknopf, der den Spielern erlaubt, diesen Slot zu verbessern - klassen- und waffenübergreifend. Sprich: Verbessert der Barbar seinen Primärwaffenslot mit einer Standardwaffe, gilt diese Aktion auch für einen Zauberer mit seinem Stab und dieser kann somit künftig mehr Schaden austeilen.

Klassenkampf mit einem Klick

Die Besonderheit in Skyforge ist der absolut unkomplizierte Klassenwechsel, der mit einem einfachen Klick auszuführen ist. Sobald man sich nicht in einem Kampf befindet, kann man zu jeder Zeit die Gesinnung tauschen. Statt brutalem Kombokrieger lieber einen feurigen Fernkämpfer? Kein Problem! Einen typischen Heiler darf man allerdings nicht erwarten, dafür aber einige Supportklassen. Insgesamt wollen die Entwickler eine große Bandbreite unterschiedlichster Klassen anbieten, die sich vom Gameplay her deutlich unterscheiden sollen. Für die Beta wird es wohl um die zehn Klassen geben, die man mitunter freischalten muss.

Tschüss Level, Hallo Prestige

Von Leveln oder Stufen verabschiedet man sich in Skyforge. Das Zauberwort der Charaktersteigerung lautet Prestige. Je höher dieser Wert ist, desto schwieriger werden die Gebiete, die ihr betreten dürft. Selbst bereits bereiste Orte skalieren mit eurem Wert, sodass sich Monster, Belohnungen und Herausforderungen an euren Charakter anpassen. Verdienen kann man sich die Punkte durch jegliche Aktivitäten im Spiel - beispielsweise durch das Sammeln besserer Ausrüstungsgegenstände oder durch den "Atlas des Fortschritts". Dem was?

Der Atlas des Fortschritts

Euer Charakter braucht mehr Stärke, will mehr Intelligenz oder soll eine gänzlich neue Fähigkeit freischalten? Das alles lässt sich im Atlas des Fortschritts finden, der dem Skillsystem eine beeindruckende Tiefe verleiht. Ähnlich, wie man es vom Sphärobrett aus Final Fantasy kennen kann, geht man hier einen zunächst linearen Weg, der sich später in zahlreiche Richtungen abzweigt. Man muss sich früh entscheiden, welches Ziel man verfolgt und welches "Endprodukt" der Charakter werden soll - über den Atlas lassen sich mit der Zeit fortgeschrittene Klassen freischalten, die die Grundklassen weiter ausbauen. Um einzelne Verbesserungen zu aktivieren, bedarf es diverse Essenzen, die man im Spiel durch Quests, Aufgaben, Erfolge und Belohnungen erhalten kann. Während die Wertesteigerung für alle Klassen gleichermaßen gilt, sind die Fähigkeiten stets an die Klasse gebunden.

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