Minecraft 1.5: Redstone im Fokus
Redstone-Neuheiten im Überfluss
So kommt es wenig überraschend, dass es mit der Veröffentlichung des Redstone-Updates 1.5 für Minecraft gleich ein Dutzend neuer Blöcke und Items gibt. Da wäre zum Beispiel die Implementierung eines Redstoneblocks. Der klingt im ersten Moment relativ langweilig, könnte für einige kreative Köpfe aber durchaus eine Erlösung sein. Er kann nach der Erstellung ein dauerhaftes Redstone-Signal liefern. Hergestellt wird er aus neun Redstone-Einzelteilen. Zudem kann er mit Kolben in verschiedene Richtungen bewegt werden. Nachdem es Knöpfe und Druckplatten mit dem letzten großen Update auch in Holzform ins Spiel geschafft haben, gibt’s mit dem Redstone-Update 1.5 gleich eine ganz neue Variante der praktischen Auslöser. Die sogenannte „gewichtete Druckplatte“ reagiert, je nachdem wie viele Items auf ihr liegen, mit verschiedenen Signalstärken. Eine goldene Druckplatte etwa strahlt erst die maximale Signalstärke aus, wenn rund 60 Items auf ihr gelagert werden - die eiserne Druckplatte hingegen benötigt gigantische 600 Items für die volle Auslastung. Diese neuen Druckplatten sind vor allem für Adventure Map-Ersteller interessant, da sie viele neue Rätsel-Möglichkeiten bieten.
Redstone-Repeater kennen wir ja bereits. Sie werden dazu genutzt, Redstone-Signale über lange Strecken aktiv zu halten. Mit dem Redstone-Update 1.5 kommt der sogenannte Redstone-Komparator hinzu. Er ähnelt dem Verstärker, besitzt jedoch zwei Eingänge. Es kann per Rechtsklick zwischen verschiedenen Ausgabemodi gewählt werden. Ist Signal A stärker wie Signal B, wird Signal A entweder wiederholt oder der Differenzbetrag ausgegeben. Außerdem kann der Redstone-Komparator an Kommandoblöcke (nur Devmode), Plattenspieler und Sensorschienen angeschlossen werden. Um den Komparator herstellen zu können, benötigt der Spieler ein neues Item aus dem Nether (die Hölle): den Netherquarz. Der kann in der Hölle zunächst als Erz abgebaut, und dann als Item weiterverarbeitet werden. Wenn man sich nicht gerade einige neue Redstone-Elemente herstellen will, kann man aus dem Netherquarz auch hübsche Quarzblöcke, gemeißelte Quarzblöcke und Säulenquarzblöcke sowie Quarztreppen herstellen. Je nach Texturpaket gibt es in Bälde bestimmt hübsche, neue Dekomöglichkeiten!
Neue Items und Verbesserungen inklusive
Wer kennt das nicht: Nach dem gefühlt fünfzigsten Inhaltsupdate für Minecraft platzt das eigene Lager aus allen Nähten. Da wäre es doch praktisch, wenn man mit Trichtern und Schienensystemen ein effektives, automatisches und praktisches Selbstsortierungslager bauen könnte, oder? Genau das ist mit dem Redstone-Update 1.5 möglich. Dank besagten Trichter-Blöcken und Aktivierungsschienen können Items künftig in Redstone-Truhen verfrachtet werden – und das alles per Knopfdruck. Natürlich entsteht diese Maschine nicht automatisiert. Sie stellt nur eine der vielen Möglichkeiten, die mit der Implementierung der neuen Redstone-Gegenstände möglich werden. Jedoch gibt es nicht nur neue Items, sondern auch Überarbeitungen des bestehenden Repertoires. So müssen bei der Verwendung von Knochenmehl mit Pflanzen nun drei Einheiten verwendet werden, bis die letzte Wachstumsstufe erreicht ist. Außerdem können Spender ab dem Update in sechs verschiedene Richtungen ausgerichtet werden. Sie legen bei Aktivierung nun auch Rüstungen an, aktivieren TNT-Blöcke und wenden Knochenmehl auf dem Block vor der Öffnung an, was besonders für Hobby-Landwirtschafter interessant sein dürfte.
