PlayNation Vorschau Assassin's Creed 3

Assassin's Creed 3 - Bei Ubisoft angespielt: Wie ist es?

Von Andreas Salmen - Vorschau vom 06.10.2012 - 10:23 Uhr
Assassin's Creed 3 Screenshot

Kaum drei Wochen ist es nun noch hin, bis einer der am meisten erwartete Titel erscheint. Der (wahre) dritte Teil der Assassin's Creed-Reihe steht in den Startlöchern und wir durften wenige Wochen vor Release bereits fleißig unsere Runden über die Dächer Bostons drehen.Links das Tomahawk, rechts die Klinge, unter unseren Füßen nichts als alte Dachplatten und Baumkronen. Was wir nach dem intensiven Anspielen alles zu sagen haben erfahrt ihr in unserer Preview!

Es war das selbsterklärte Highlight des Nachmittags, als uns Ubisoft nach Köln  zu einer umfangreichen Anspielsession mehrerer Titel einlädt. Die Erwartungen an AC3 sind, gleichermaßen bedingt durch die guten Vorgänger und einige selbst angestimmten Lobeshymnen, verdammt hoch. Auch das bisher gezeigte Bildmaterial macht Lust auf mehr, ob uns aber ein fransiger Mohawk-Assassine während der Amerikanischen Revolution wirklich vom Hocker schmeißen kann, dass muss Protagonist Connor erst einmal beweisen. An diesem Nachmittag hatte er immerhin schon einmal die erste Gelegenheit dazu um prompt Klingen schwingend Rotröcke zu malträtieren und die wohlbekannte Boston Tea Party zu „schmeißen“. Immerhin schaffte er es, das Letztere deutlich blutiger zu gestalten als es in Wirklichkeit war...

Free like a Hummingbird

Frei wie ein schmucker Kolibri (man muss Artikel auch mal sinnfrei titulieren können), wurden wir in den sechsten Abschnitt der Geschichte geworfen und durften im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal machen was unser Meuchelmörderherz begehrt. Zeit also um direkt mal das neue Kampfsystem zu erproben. Einfach einem nahestehenden Rotrock frei von der Leber weg den Kehlkopf geöffnet und gucken was passiert – man ist ja noch stilvoller Sadist. Und siehe da, die britischen Kumpanen finden diese Art der Begrüßung wenig Zieführend und Antworten prompt mit einer Salve Blei. Einladung angenommen! Während wir in vorherigen Teilen sicher sein konnten, dass uns alle Widersacher stets abwechselnd und zaghaft angreifen, so ist es bei AC3 mit der Höflichkeit vorbei. Angriffe erfolgen schneller und mitnichten nur abwechselnd. Die Anwesenheit von Schusswaffen bei allen Gegner macht die ganze Angelegenheit zudem pikant. Es ist zwar weiterhin möglich stiefmütterlich brav auf Angriffe zu warten und diese mit dem richtigen Timing zu Kontern, effektiver und spaßiger ist es jedoch zwischendrin auszuteilen. Etwas, dass dieses Kampfsystem deutlich actionreicher, spaßiger und kniffliger macht. Die grundlegende Mechanik, auch wenn von den Entwicklern wohlmöglich ungern gehört, ist mit den Batman Arkham-Spielen vergleichbar. Auch hier sind grundlegend nur zwei Knöpfe für Angriffe und Konter nötig, diese können allerdings natürlich mit ein paar Kniffen erweitert werden. Es ist schnell, unkompliziert, spaßig und ziemlich befriedigend – wo wir wieder beim stilvollen Sadismus wären.

Connor wird nicht von Beginn an in Assassinen-Kluft gespielt!

Die Animationen insgesamt sind sehr flüssig, bei den Finishern fließt ebenfalls viel und so macht die ganze Show einen durchaus bleibenden Eindruck. Finisher sind zudem kontextabhängig. So setzt Connor auch gern die Umgebung, wie Häuserwände oder Abgründe zu seinem Vorteil ein. Sollten mehrere Gegner gleichzeitig angreifen und gekontert werden können gibt es zudem einige, eher statisch wirkende, Finisher die mehrere Gegner über den Jordan schicken. Insgesamt sieht das alles jedoch deutlich besser aus als zuvor. Dennoch ist es durchaus möglich das die einfache Kampfmechanik zum Ende des Spiels dröge werden könnte. Wir wollen es um der guten Präsentation Willen nicht hoffen.

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