Tom Clancy’s Ghost Recon Future Soldier: Kooperatives Herumgeistern

Von Dennis Schaffrath am 23.03.2012 - 12:18 Uhr

Die Ghost Recon-Serie gilt schon seit Jahrzehnten als Rohdiamant im Bereich der Taktik-Shooter und feierte dementsprechend schon viele Auftritte auf allen möglichen Konsolen. Nach den beiden Next Gen-Titeln Advanced Warfighter wurde es zwar ein wenig ruhiger um das Team der Ghosts, doch mit Ghost Recon: Future Soldier bringt man taktisches und vor allem kooperatives Spielen wieder zurück an den Mann. Wir haben uns das Spiel bei Ubisoft angesehen und verraten euch, warum Freunde taktischer Einsätze dieses Spiel nicht verpassen dürfen.

Der Guerrilla-Modus: Die Gegner schieben Welle

Zu Anfang des Events haben wir uns dem sogenannten Guerrilla-Modus gewidmet. Hier geht es darum, dass ein Team, bestehend aus vier Soldaten der Ghost-Einheit, auf einer von insgesamt vier Multiplayer-Maps ein Hauptquartier errichtet hat, welches nun von feindlichen NPC-Soldaten gestürmt wird. Damit man zwischen blauen Bohnen und Kampfgebrüll auch mal zur Ruhe kommen kann, attackieren die Gegner in immer stärker werdenden Wellen, vergleichbar mit dem Horde-Modus aus Gears of War 3. Während man sich bei den ersten der insgesamt 50 Wellen nebenher noch mit dem Lackieren von Fußnägeln beschäftigen kann, fühlt man sich später schnell wie Winnie Pooh in einem Bienenstock - von allen Seiten schwirren die Gegner in Richtung des zentralen HQs und alles, was uns vor den zischenden Kugeln der gegnerischen Soldaten bewahren kann, ist eine gute Kommunikation mit dem Rest unseres Teams. Gemeinsam gilt es erst mal die Karte genauer in Augenschein zu nehmen und dann die optimale Position für alle Spieler zu finden. Ausgehend vom Hauptquartier ist es dringend notwendig, dass jede Seite gedeckt wird und die Spieler sich trotzdem nicht allzu sehr voneinander entfernen - geht im Ernstfall nämlich einer flöten, können nur die Kameraden den Tod von der Schwelle boxen und gefallene Kollegen wiederbeleben - damit es erst gar nicht so weit kommt, gibt es viele mehr oder weniger exotische Gadgets, die euch das Leben drastisch angenehmer gestalten.

Während der Verteidung des Hauptquartiers (blau gekennzeichnet) stehen den Ghosts einige Gadgets zur Verfügung (oben links im Bild)

So kann es auf einem weiten Schlachtfeld schon mal dazu kommen, dass man mitten in der Action den Überblick verliert und irgendwann gar nicht mehr peilt, wo sich die Feinde nun verkrochen haben. Zu diesem Zweck gibt es in Ghost Recon: Future Soldier gleich mehrere Möglichkeiten zur Orientierung. Während UAV-Drohnen schon aus anderen Multiplayer-Shootern bekannt sind und sich langsam als selbstverständlich etablieren, sind die sogenannten Sensorgranaten im Spiel ein wahres Unikat. Wirft man eine dieser Granaten auf das Schlachtfeld, werden Feinde in einem bestimmten Radius markiert und sogar durch Wände hindurch deutlich sichtbar gekennzeichnet. Leuchtet eine gegnerische Einheit im knalligem Rot auf, befindet sie sich hinter einem Hindernis, lässt die Farbe nach, sollte man schnellstens aus der eigenen Deckung hervor kommen und das Feuer eröffnen. Wer mal keine Sensorgranate mehr zur Hand hat, kann außerdem auf eine Art Sonarsicht-Gerät zurückgreifen und Gegner über kurze Distanz durch Wände und dichten Rauch orten. Neben solchen passiven Ausrüstungsgegenständen gibt es natürlich auch aggressivere Methoden den Feind auszuschalten. Neben Frag-Granaten und Predator-Raketen gibt es beispielsweise die Möglichkeit einen Luftschlag anzufordern oder Geschütztürme aufzustellen. Mächtige Gadgets wie diese sollten allerdings wohl aufgespart werden, denn in jeder zehnten Welle gilt es eine Art Bossgegner zu besiegen. In unserem Fall erwartete uns bei Welle 10 der Angriff von gleich zwei gepanzerten Fahrzeugen, später kann es sogar zu gegnerischen Helikopter-Einsätzen kommen.

Die vier Mehrspieler-Karten, die von Anfang an im Guerrilla-Modus enthalten sein werden, können je nach Schwierigkeitsgrad und eigenem Können bis zu 30 Stunden Spielzeit in Anspruch nehmen.

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