PlayNation Vorschau Torchlight 2

Torchlight 2 - Diablo-Konkurrent oder Klon?

Von Tobias Fulk - Vorschau vom 24.02.2012 - 12:39 Uhr
Torchlight 2 Screenshot

Mit Torchlight II liefert Entwicklerstudio Runic Games schon in diesem Jahr die Fortsetzung des Diablo-Klons Torchlight. Während der Erstling der Serie noch als „Arcade-Game“ und abgespeckte Version des Blizzard-Rollenspiels abgestempelt wurde, möchte das Entwicklerstudio diesmal einen Schritt weiter in Richtung eigenständiges Retail-Spiel gehen. Hierzu waren Veränderungen nötig – doch passen diese noch in das Spielprinzip von Torchlight? Wir haben uns die Rollenspiel-Fortsetzung mal genauer angeschaut und sagen Euch, was Ihr von Torchlight 2 erwarten dürft.

Die Suche nach der Essenz' Ordraks

Nachdem die Helden aus dem ersten Torchlight-Ableger den alten Bösewicht „Ordrak“ besiegt und damit die Welt gerettet haben, stiehlte ein Dieb die Essenz des ehemaligen Oberdämons. Somit könnte es jederzeit zu einer erneuten dämonischen Übernahme der Welt kommen. Viel schlimmer: Durch die gestohlene Essenz Ordraks wurde das Gleichgewicht der Elemente gestört. Die Mission ist klar definiert: Wir schlüpfen in die Haut von einem der vier Helden und suchen nach den Drahtziehern. Dabei werden wir Zeuge der zerstörerischen Macht dieses epischen Artefakts. Dabei kämpfen wir uns, anders als im ersten Teil, nicht nur durch verfluchte und düstere Ruinen, sondern auch durch die Estherianische Steppe sowie das vom Krieg zerrissene Mana-Ödland. Somit besuchen wir erstmals in Torchlight auch Außenareale, welche bereits im ersten Teil vermisst wurden.

Eine offene Welt mit dynamischem Tag- & Nachtwechsel

Wettereffekte für mehr Vielfalt

Aber nicht nur die Außenareale sind neu, sondern auch die Wettereffekte, für welche sich Entwickler Runic Games besonders ins Zeug gelegt hat. Diese bringen eine tolle und vor allem realistische Atmosphäre in die Außenlevel von Torchlight 2, wirken dabei aber niemals übertrieben. Ebenfalls neu ist der dynamische Tag- und Nacht-Wechsel, welcher durch die neue Levelstruktur auch Sinn macht. Als großer Pluspunkt soll außerdem die frei erkundbare Außenwelt dienen, welche mit zufallsgenerierten Dungeons, dichten Wäldern, einsamen Steppen und vielen Städten für Langzeitmotivation und Wiederspielwert sorgen soll. Ob dies gelingt? Man darf gespannt sein.

Männlein oder Weiblein – das ist hier die Frage!

In Sachen Charaktererstellung hat sich ebenfalls einiges getan. Wie in einem typischen Rollenspiel wählen wir zu Beginn aus, ob wir einen männlichen oder weiblichen Hauptcharakter spielen wollen. Anschließend geht es zur Auswahl der Charakterklasse, wo uns gleich vier neue Helden zur Verfügung stehen. Der „Outlander“ ist ein moderner Elf, welcher als Revolverheld mit zahlreichen Geheimwaffen auf Dämonenjagd geht. Dabei setzt der „Outlander“ auf verschiedene Waffenarten. Entweder zwei Doppelklingen oder zwei Revolver – die Wahl liegt in den Händen des Spielers. Auf ganz andere Methoden setzt da der „Embermage“ (Magier). Der akademisch ausgebildete Hexenmeister ist meistens aus der Distanz tätig und beherrscht alle elementaren Fertigkeiten. In den großen Schlachten des Imperiums sind die Embermage als Frontmagier tätig gewesen, weshalb sie großen Flächenschaden verursachen und den Dämonen mit ihren magischen Attacken das Fürchten lehren.

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