PlayNation Vorschau Resident Evil: Operation Raccoon City

Resident Evil: Operation Raccoon City - Schaurige Vorschau: Der Zombie-Albtraum ist noch nicht ganz vorbei

Von Yannick Arnon - Vorschau vom 05.01.2012 - 11:12 Uhr
Resident Evil: Operation Raccoon City Screenshot

Für eine einzelne Stadt hat Raccoon City - milde ausgedrückt - ein ganzes Blatt an Arschkarten gezogen. Erst wurde die Kleinstadt nach dem Ausbruch des T-Virus zur inoffiziellen Zombiehochburg der USA, nur um innerhalb der nächsten Tage durch einen Atomsprengkopf der Regierung komplett von der Landkarte radiert zu werden. Aber noch wurden nicht alle Geschichten aus der zum Untergang verdammten Stadt erzählt, weshalb es in dem SpinOff Resident Evil: Operation Raccoon City zurück in die zombieverseuchten Straßen Raccoons geht. Unsere Vorschau verrät euch, wie ihr den Ausflug mit möglichst wenig Bissspuren übersteht.

Bis(s) zur Zündung des Atomsprengkopfs

In der Kampagne von Operation Raccoon schlüpft ihr in die Rolle der sechs Mitglieder eines Umbrella-Sondereinsatzteams, das in die Kleinstadt eindringen soll und vor dem großen Knall alle Beweise vernichten soll, die auf ein Verschulden des Pharmakonzerns hinweisen könnten. Das beinhaltet auch die Liquidation von wichtigen Zeugen wie Leon S. Kennedy, der leider etwas zu gut über die Vorgänge in der Stadt Bescheid weiß. Die Truppe besteht aus Vector, Experte im Gebiet der Aufklärung und mit Tarnvorrichtung ausgestattet, Spectre, dem Scharfschützen der Einheit, Beltway, einem Sprengmeister, Bertha, der Medizinerin, Four Eyes, der Hackerin und dem Kopf der Bande, Lupo. Vor Missionsbeginn könnt ihr auswählen, mit wem, welcher Bewaffnung und welchen Spezialfähigkeiten ihr das Kapitel bestreiten wollt. Wenn ihr also Unsichtbarkeit einem Sniper-Gewehr vorzieht, könnt ihr mit der Wahl das Gameplay nach eurem Geschmack anpassen. Bis zu vier Spieler können die Kampagne kooperativ in Angriff nehmen. Neben den zahlreichen T-Virus-Mutanten bekommt ihr es auch mit Streitkräften der US-Regierung zu tun, die ebenfalls den Ereignissen auf den Grund gehen sollen.

Der Beginn der ersten Mission überschneidet sich mit dem Anfang des bei uns indizierten zweiten Teils der Survival-Horror-Reihe, in dem Claire und Leon durch ein brennendes LKW-Wrack von einander getrennt werden. Aus der Ferne vernehmt ihr die Stimmen der beiden Protagonisten und es wird klar: Die beiden dürfen Raccoon nicht lebend verlassen. Das Gameplay erinnert stark an die SOCOM-Reihe, welche ebenfalls bei RE:ORC-Entwickler Slant Six Games entstand. In der Third-Person-Ansicht navigiert ihr euren Charakter durch die Gegend und klappert die Map nach allen Missionszielen ab und versucht dabei noch euer Bestes um am Leben zu bleiben. Anstelle von Terroristen ballert ihr euch die meiste Zeit durch Zombie-Horden, Kontakt mit den schlurfenden Untoten ist tunlichst zu vermeiden. Bekommt euch einer der Infizierten zu packen, solltet ihr ihn möglichst schnell abschütteln, sonst werden die Gesellen etwas zu anhänglich und fangen an euch anzuknabbern. Sollte es so weit kommen, benötigt ihr schleunigst das Gegenmittel für den T-Virus, ansonsten werdet ihr nach einer gewissen Zeit selbst zum Zombie. Dann geht ihr solange auf eure ehemaligen Kameraden los, bis sie euch mit einem Kopfschuss erlösen und ihr neu gespawnt werden könnt.

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