PlayNation Vorschau FIFA 12

FIFA 12 - Vorschau: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

Von Redaktion - Vorschau vom 15.07.2011 - 12:05 Uhr
FIFA 12 Screenshot

Ein neues Jahr, eine neue Fussballsaison. Nach diesem Motto fährt auch EA Sports, welche natürlich auch in diesem Jahr einen neuen Ableger des FIFA-Franchise präsentieren. Bereits seit Jahren ist die FIFA-Serie mehr als nur ein jährliches Kader-Update. Und auch in diesem Jahr will man sich spielerisch weiterentwickeln und weiter von der Pro Evolution Soccer-Reihe absetzen. Ob dies mit FIFA 12 gelingt, welche spielerischen Neuerungen auf uns warten und wieso es erneut keine Frauenfussball-Lizenz ins Spiel geschafft hat, erfahrt ihr in unserem Vorschau-Artikel.

Impact, wir brauchen Impact!

Nachdem man bereits im letzten Jahr mit FIFA 11 einige neue Gameplay-Features wie das „Pro Passing“ oder das „360° Dribbling“ eingeführt hat, nahm man sich bei FIFA 12 im Wesentlichen der Weiterentwicklung von Zweikämpfen an. Dank der neuen „Player Impact Engine“ bewegen, verhalten und kollidieren die Akteure auf dem Platz nun so realistisch wie nie zuvor. Die nervigen Verkeilereien aus dem Vorgänger gehören damit der Vergangenheit an. Besonders auffällig werden die Neuheiten durch die „Player Impact Engine“ aber erst in den realistischen TV-Wiederholungen: Spieler werden durch eine Grätsche getroffen, streifen kurz die Beine des Gegenspielers und fallen dann mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Dies mögen zwar kleinere Details sein, welche FIFA 12 jedoch zum wohl realistischsten Fussballspiel überhaupt machen.

 

Ein weiteres Feature aus dem letzten Teil wurde überarbeitet: „Personality+“. Kombiniert ergeben diese beiden Gameplay-Features das Grundgerüst der Zweikämpfe in FIFA 12. Kleine, wendige Spieler wie etwa ein Lionel Messi haben nun erhöhte Chance, über eine gegnerische Grätsche zu springen als die größeren Spieler wie Per Mertesacker oder Mario Gomez. Diese haben hingegen durch ihre Körperproportion verbesserte Zweikampf-Möglichkeiten: Ein Mario Gomez kann sich gut im Zweikampf behaupten, vorausgesetzt er agiert mit seinem Körper geschickt. Aber Vorsicht: Die Schiedsrichter wurden in FIFA 12 ebenfalls verbessert und sie pfeifen jetzt auch gerne mal kleinere Vergehen ab.


Der erste Eindruck zählt!

FIFA 12 wird wohl der nächste Schritt in Richtung virtuelle, aber dennoch realitätsnahe TV-Übertragung: Die Spieler sehen ihren Vorbildern nun noch ähnlicher als in FIFA 11. Ob dies nur für die „Top-Vereine“ und einige Mittelstandsvereine gilt ist derzeit noch nicht auszumachen. Um dem Spieler das Gefühl eines „frischen“ und „neuen“ FIFA-Ablegers zu vermitteln hat EA das Hauptmenü komplett umgekrempelt. Nach dem Vorbild amerikanischer Sportarten wie Football oder Basketball stehen sich zwei Top-Spieler einer jeden Mannschaft bei der jeweiligen Auswahl kampfbereit gegenüber. Die Menüführung ist nach unserem ersten Eindruck übersichtlicher und strukturierter als noch beim Vorgänger.

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