PlayNation Vorschau Deus Ex: Human Revolution

Deus Ex: Human Revolution - Hands-On: Versprochener Deus Ex Machina?

Von Redaktion - Vorschau vom 25.02.2011 - 00:08 Uhr
Deus Ex: Human Revolution Screenshot

Cyborg werden, leicht gemacht
Zur Auswahl stehen die Schwierigkeitsgrade "Casual", "Normal" und "Deus Ex", von denen ich mich für die Standardvariante entscheide. In einem kurzen Prolog bekomme ich eine handvoll zwielichtiger Geschäftsleute zu sehen, die allem Anschein nach an einer Verschwörung brüten. Wer diese Männer sind und was sie für Absichten haben bleibt im Dunkeln, denn es wird in eine Nachrichtensendung umgeschaltet. Der Report zeigt eine Gruppe Demonstranten, die sich lautstark gegen die Verwendung von Implantaten aussprechen, es droht eine Zuspitzung des Konfliktes. Ziel der Proteste ist der Konzern Sarif Industries, welcher sich auf die Entwicklung von Implantaten für den Menschen spezialisiert hat. Außerdem ist Sarif Industries der Brötchengeber von Adam Jensen, der in dem Laborkomplex als Sicherheitschef tätig ist. Während einer Führung aus der Ego-Perspektive durch das Gebäude lerne ich die Wissenschaftlerin Megan kennen, zu der Adam eine besondere Beziehung zu haben scheint. Adam bekundet seine Skepsis an den Projekten der Firma, für die beide tätig sind, doch Megan ist der festen Überzeugung, dass ihre Arbeit dem allgemeinen Wohl dient. Human Revolution gibt sich Mühe die Charaktere und somit die dargestellte Welt möglichst glaubhaft zu gestalten, das Charakterdesign wirkt authentisch und vermitteln das Gefühl von einem lebendigen, sozialen Umfeld.

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Hatte der zwielichtige Mr. Sarif bei Adams folgenschwerem Unfall die Finger im Spiel?

Als Adam zu seinem Chef gerufen wird überschlagen sich die Ereignisse: In einem der Laboratorien wurde der Alarm ausgelöst, deswegen soll er den Notruf untersuchen gehen. Damit werde ich ins Tutorial entlassen, hier fühlt sich Deus Ex: Human Revolution noch wie ein gewöhnlicher Ego-Shooter an. Gesteuert wird Adam aus der Ego-Perspektive, die Buttonbelegung entspricht dem Großteil der erhältlichen Shooter. Schnell wird deutlich, dass sich jemand gewaltsam Zutritt zu Sarif Industries verschafft hat, um irgendetwas oder irgendjemand in seinen Besitz zu bringen. Adam steht einer Überzahl an bewaffneten Söldnern gegenüber, die ihn mit Blei und Granaten jagen. Glücklicherweise kann er jederzeit mit LT in Deckung gehen und von dort aus der Verfolgerperspektive das Feuer erwiedern, außerdem beherrscht er wie Sam Fisher die SWAT-Drehung, mit der er fix von Deckung zu Deckung hechten kann. Schon das Tutorial spielt sich überraschend knackig, wer blind durch die Gegend stürmt, wird schnell verlässt das Gebäude im Leichensack. Gut fünf Minuten später habe ich das Ende des Einführungssegments erreicht, Adam gerät in den Hinterhalt einer Truppe Cyborgs, die ihn verdammt übel zurichten. Die Schurken machen sich mit gestohlener Technologie aus dem Staub und kidnappen zu allem Überfluss auch noch Megan, während der im Sterben liegende Adam als unfreiwilliges Versuchskaninchen zurückgelassen wird. In den Credits wird nun gezeigt, wie der arme Teufel der Augmentation unterzogen wird. Damit ist der Weg für den zweiten Akt der Handlung geebnet.

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