PlayNation Vorschau Arcania - Gothic 4

Arcania - Gothic 4 - Vorschau: Unsere Demo-Eindrücke

Von Redaktion - Vorschau vom 25.09.2010 - 09:55 Uhr
Arcania - Gothic 4 Screenshot

Vier Jahre nach dem Bug-Desaster von Gothic 3 erhält das Gothic-Universum seinen  neusten Ableger. In Zusammenarbeit mit dem Entwicklerteam von Spellbound Entertainment arbeitet Publisher JoWooD an ArcaniA - Gothic 4. Dieses Mal führt es einen neuen namenlosen Helden auf die Südlichen Inseln. Unser Redakteur Thomas „Valkuro" Wallus ist in dessen Rolle geschlüpft und hat sich in der PC-Demo einen ersten Eindruck vom Spiel verschafft!

Auff ällig: Schon zu Beginn schlägt ArcaniA ruhigere Töne an. Während man sich in Gothic 3 bereits zu Beginn in den Kampf gegen Orks stürzen musste, kann der Spieler nun zunächst die Welt auf sich wirken lassen. In der Rolle eines Schafshirten trifft man auf Ivy. Sie ist die Geliebte unseres Charakters. Auf direktem Wege schickt sie uns in die erste kleinere Stadt, wobei der Begriff Ansiedlung oder Bauerndorf es in diesem Falle wohl besser trifft. Hier sollen wir Gromar, ihren Vater, treffen und dieser ist laut Ivy gar nicht so gut drauf.

Schon auf dem kurzen Weg in die Siedlung fällt auf, dass Spellbound bei der grafischen Gestaltung Können bewiesen hat. Gräser und Sträucher biegen sich sanft im Wind, die Texturen sind scharf und Gegenstände werfen einen wohlgeformten Schatten. Die Wellenbewegungen des Meeres wirken etwas flau, aber alles in allem scheint ArcaniA schon von Beginn an recht stimmig. Vogelgezwitscher, Meeresrauschen und eine stimmige musikalische Untermalung tragen ihr übriges dazu bei. 

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In einer solch hübschen Spielwelt verliert man schnell den Sinn für das Wesentliche. Hat man nach dem ersten Genießen wieder die eigentliche Aufgabe in Angriff genommen, erwartet einen auch schon Gromar und der ist augenscheinlich gar nicht so begeistert von  unserer Liebe zu Ivy und den damit verbundenen Heiratsplänen. In seinem Auftrag sollen wir eine Prüfung ablegen, die uns als würdig erweist, Ivy zu heiraten. Dem stimmt ein Schafshirte natürlich gerne zu. Doch bevor wir einen Schmuggler am Bergweiher für ihn vertreiben, lohnt es sich einen Stadtrundgang zu gönnen.

Die Häuser mit ihren Strohdächern und der Inneneinrichtung aus Holz wirken nicht gerade luxuriös, dafür aber sehr atmosphärisch. Hier und da lodert ein Kamin, auf den Straßen trifft man das ein oder andere Huhn. Ein Stück weit geht das beliebte Gothic-Feeling schon verloren. Beispielsweise erfüllen Betten oder Lagerfeuer keine nützlichen Funktionen. Fleisch kann an jedem Ort per Crafting-Menü gebraten werden, Betten laden lediglich zum untätigen Liegen ein. Alle Stimmen der Dorfbewohner sind dagegen in der Tat vertont. Die Möglichkeit, Einfluss auf den Verlauf von Dialogen zu nehmen ist ausbaufähig. Zwischen sonderlich vielen Auswahlmöglichkeiten kann der Spieler scheinbar nicht wählen. Vielleicht ist dies aber auch nur ein Eindruck, den die Demo weckt.

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