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WonderKing - Vorschau: Der Wunderkönig kommt!

Von Redaktion - Vorschau vom 21.11.2009 - 18:48 Uhr
WonderKing Screenshot

Dass die Apokalypse nicht immer grausam und brutal sein muss, beweist WonderKing, das neue Werk des südkoreanischen Entwicklers Ndoors Interactive. Statt blutrünstiger Gegner, martialischer Waffen und erbarmungsloser Schlachten erwarten den Spieler bonbonfarbene Knuddelmonster, liebevoll gestaltete Zeichentrickgrafiken und asiatischer Humor par excellence - und das alles in 2D. Wir haben uns für Euch in die Closed Beta gestürzt und berichten, ob Esior für alle Weltenretter einen Ausflug wert ist.

Keine Angst vor 2D
Zugegeben, die Comic-Optik des Spiels ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Hinter der quietschbunten Manga-Grafik steckt jedoch ein ausgefeiltes Spielsystem mit vielen spannenden Features, dass nicht nur für junge Gamer, sondern auch für alle älteren Semester interessant ist.

Dennoch trifft WonderKing ein Schicksal, das wohl allen Spielen eigen ist, die vom etablierten 3D-Trend abweichen und ein neues Szenario präsentieren: Die Einstiegshürde für Neuspieler ist ungleich höher als in Titeln wie Runes of Magic oder World of Warcraft. Dies gilt zumindest für Europa und die USA. Der Blick in die Manga-Hochburg Asien zeigt, dass die Akzeptanzschwelle für Comic-Spiele dort weitaus niedriger liegt. Untermauert wird dies durch den sensationellen Erfolg von Spielen wie Ragnarok Online oder MapleStory, wobei letzteres sowohl technisch als auch spielerisch in dieselbe Kerbe schlägt wie Ndoors Werk. Die Ähnlichkeit zwischen beiden MMOGs ist sogar so frappierend, dass WonderKing als legitimer Nachfolger von MapleStory gehandelt werden könnte. Allerdings haben sich die Entwickler des Wunderkönigs einiges einfallen lassen, um ihr Werk vom älteren Bruder abzuheben. Was das ist, soll im Folgenden geklärt werden.

Welten retten muss nicht teuer sein

Wie bei allen grafikintensiven Titeln steht auch bei WonderKing zunächst der Client-Download an. Mit rund 400 MB ist er vergleichsweise klein geraten und kann auf der Homepage des Entwicklers heruntergeladen werden. Ein großer Vorteil der ressourcenschonenden 2D-Grafik zeigt sich bereits beim Blick auf die Systemanforderungen: Der Kontinent Esior kann schon mit einem Pentium 3 befriedet werden, was vor allem Nutzer älterer PCs freuen wird.

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