Vorschau von Lucas Grunwitz | Vom 18.10.2017 - 12:19 Uhr - Kommentieren
Assassin's Creed: Origins Screenshot

Freunde historischer Videospiele dürfen sich freuen, denn Assassin’s Creed Origins entführt uns bereits am 27. Oktober in die Schlussglanzzeit des alten Ägyptens. Nach einer einjährigen Veröffentlichungspause verspricht der französische Spielehersteller Ubisoft ein brandneues Spielerlebnis, dass sich deutlich von den Vorgängern abgrenzen will. Auch wir freuen uns auf den neuesten Ableger der Meuchelmörder-Serie und verraten euch in unserem Artikel zehn Aspekte des Spiels, auf die wir uns besonders freuen.

1. Assassin’s Creed Origins - so groß wie Black Flag (nur ohne Wasser)

Viele Fans sind sich einig: Assassin’s Creed Black Flag hat die Messlatte in Sachen Weltdesign ziemlich hochgelegt. Die offene Spielwelt war nicht nur groß, sondern zeichnete sich daneben durch Detailliebe und Abwechslung aus. Wer schon damals die Kartengröße als gewaltig empfunden hat, wird mit Origins erneut ins Staunen geraten: Bereits im Vorfeld bestätigten die Entwickler, dass der neueste Ableger eine mit Black Flag vergleichbare Kartengröße vorzuweisen hat - nun aber ohne flächendeckendes Wasser, welches per se keine tatsächlichen Inhalte bereithält. Gänzlich täuschen lassen wir uns jedoch nicht, denn auch bei Origins dürften uns diverse Wüstenlandschaften als „Lückenfüller“ erwarten.

Dennoch: Ein oft übersehenes Detail ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Spieler offen zwischen mehreren Städten umherreisen darf. Entwickler Ubisoft geht sogar noch einen Schritt weiter und verspricht, dass AC-Origins erstmals von einem bestimmten Areal - also insbesondere ausgewählte Städte - abweicht und dem Spieler die Möglichkeit bietet das gesamte (herunterskalierte) Ägypten zu erkunden. Reisen ist also ladebildschirmfrei über mehrere Städte hinweg möglich - faszinierend.

2. Kämpfe werden zur richtigen Herausforderung

Wenn wir ehrlich sind: In den letzten zehn Jahren hat sich am Kampfsystem nicht wirklich viel getan. Kämpfen mit Konterangriffen gehört zur Standardausrüstung eines jeden Assassin’s Creed Spielers und auch wenn mit allerlei Schnickschnack ein bisschen frischer Wind ins Gameplay kam, so hat sich am Grundprinzip nicht wirklich viel geändert. Origins läutet an dieser Stelle ein wahres Feuerwerk an Neuerungen ein: Der Spieler muss nicht nur zwischen verschiedenen Waffentypen sowie leichten und schweren Angriffen wählen, nein auch das Blocken ist kein Garant für freie Gegenangriffe mehr.

Diese Änderungen sind wichtig, denn das sonst sehr statische Kampfgeschehen avanciert dadurch zu einem dynamischen Spielerlebnis, bei dem stets individuell bedacht werden muss, wie der Gegner angegangen wird. Darüber hinaus erfährt die Waffenwahl eine deutlich höhere Bedeutung im Vergleich zu den Vorgängern. Schwere Nahkampfwaffen machen es komplizierter mehrere Gegner simultan zu bekämpfen während leichtgewichtige Waffen deutlich geringeren Schaden austeilen. Insgesamt ergänzen sich das neue Kampfsystem sowie bestehende Kampfstrukturen ziemlich gut.

3. Keine Missionen am Fließband mehr

Diese Neuerungen richten sich tatsächlich gleichermaßen an Hardcore-Spieler wie auch Geschichtsenthusiasten. Besonders im ersten Teil waren repetitive Nebenmissionen ohne wirklichen Sinn an der Tagesordnung. Seit Assassin’s Creed II hat sich die Einbindung von Nebenmissionen zwar stetig gebessert, doch selbst AC Syndicate vermittelte nie richtig das Gefühl, dass jede Sidequest einen individuellen Beitrag zum Spielgeschehen leistet.

Der erste Einblick in Origins verspricht beeindruckende Besserung, denn gefühlt jede Mission scheint ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen. Eine wirklich enge Verwobenheit zur Hauptgeschichte existiert zwar noch immer nicht, doch für alle Spieler, die mehr wollen als irgendwelche generischen Missionen abzuarbeiten, dürfte dies eines der Highlights des neuesten Ablegers sein. Ubisoft versucht damit aktiv möglichst viele Spielertypen anzusprechen.

4. Der Assassine wächst mit seiner Kampferfahrung heran

In großen Tönen sprach der französische Spielehersteller im Vorfeld darüber, dass sich Origins viel mehr wie ein Rollenspiel anfühlen soll. Zwar erlaubten bereits die vorherigen Teile der Assassin’s-Creed-Reihe ein großspuriges Erkunden der Open-World-Umgebung sowie das Ausrüsten von Waffen und Kleidungsstücken, doch das Gefühl eines tatsächlichen Rollenspiels vermittelte es nie. Der Funke wollte in diesem Sinne einfach nicht überspringen.

Ubisoft lässt sich an dieser Stelle nicht lumpen und präsentiert ein voll ausgearbeitetes System, dass auf den ersten Blick mit Vielfalt (aber auch Komplexität) brilliert. Waffen haben plötzlich Level, bestimmte Angriffe müssen erst über den Skilltree freigeschaltet werden und das Crafting-System soll selbst alteingesessene Rollenspieltitel in den Schatten stellen können. Ob diese Neuerungen am Ende tatsächlich so viel Gewicht im Spielerlebnis haben, muss sich aber erst bei langfristiger Spielerfahrung zeigen - dennoch freuen wir uns, dass AC wachsende Vielfalt präsentieren kann.

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