Feste Artikel vom 02.05.2017 - 15:00 Uhr - Kommentieren
Guardians of the Galaxy Vol. 2 Screenshot

Seit vergangenem Donnerstag feiern die Guardians oft the Galaxy wieder eine abenteuerliche Party in der Galaxis – wir haben euch sechs Fakten zu den Mitgliedern herausgesucht, die ihr möglicherweise noch nicht wusstet und die euch überraschen könnten.

Kein Mitglied der Film-Guardians war Teil des Ursprungsteams

Normalerweise ist bei einer Adaption ganz klar: Man nehme die klassischen Figuren einer Geschichte und mache daraus einen Film, der zumindest den Anschein erweckt, dass man an alteingesessene Fans denkt. Während bei bisherigen Marvel-Filmen bisher immer auf die Ursprungsfigur zurückgegriffen wurde (Steve Rogers als Captain America, Tony Stark als Iron Man…), so wurde bei den Guardians of the Galaxy (GotG) ein komplett anderer Weg eingeschlagen: Keiner der uns bekannten Charaktere aus den Filmen war Teil der klassischen GotG. Selbiges Team bestand namentlich nämlich aus den Figuren Charlie 27, Martinex, Vance Astro, Starhawk, Nikki und Yondu. Kurioserweise hat es aber zumindest letzterer in den ersten Teil geschafft, in welchem er einen innigen Twist mit Peter Quill hegt.

Tatsächlich hatte das oben genannte Team bis 2008 offiziell bestand, bis es nach dem Crossover-Event „Annihilation: Conquest“ durch die aktuelle Besetzung ersetzt wurde. Mittlerweile hat sich aber auch dieses Team in den aktuellen Comics gewandelt: Nach dem alles veränderten Event Secret Wars, welches diverse Universen miteinander kollidieren ließ, schloss sich das Ding der Fantastic Four der Truppe an und auch Agent Venom erlebt mittlerweile diverse Abenteuer mit der galaktischen Truppe. Alteingesessene Fans dürfen sich aber auch hin und wieder über ein Zusammentreffen mit den klassischen GotG freuen, wie beispielsweise in der kürzlich erschienen Miniserie Guardians of the Infinity.

Star-Lord hat seinen Namen von einer Putzmaschine

Manche Fans tun sich mit der Figur Star Lord etwas schwer: Dessen Ursprungsgeschichte wurde mittlerweile gefühlt 100 Mal umgeschrieben und somit aus unzähligen Perspektiven und Blickwinkeln erzählt. Mal liegt der Fokus auf dessen Kindheit mit seiner Mutter, anderen Mals wird er schlichtweg von Außerirdischen entführt und schlägt sich als Trickbetrüger durch die Galaxis. Eine aktuelle Version seiner Ursprungsgeschichte erzählt seinen intergalaktischen Aufbruch, nachdem er das Raumschiff einer Weltraumorganisation der Erde gestohlen hatte – sein ungeübter Trip führte ihn schließlich irgendwann (unfreiwillig) zu Yondu, dessen Piratenbande er sich (unfreiwillig) anschloss und zur Putzkraft mit eigener Maschine degradiert wurde.

Ganz klar, dass Peter Quill es irgendwann geschafft hat sich in einem dramatischen Moment von der Piratenbande zu befreien – der angesprochene dramatische Moment bestand übrigens unter anderem daraus, dass er ohne Antrieb mit seiner Putzmaschine durchs All schwirrte und sich nur mit dessen Hilfe irgendwie zurück an Bord retten konnte. Ein cleveres Close-Up enthüllte nochmals, dass diese Putzmaschine den Titel ‚Star Lord‘ eingraviert hatte und dem jungen Weltraumabenteurer so zu einem epischen Namen verholfen hatte.

Eine der schrecklichsten Comic-Momente aller Zeiten: Gamora wird Opfer einer Massenvergewaltigung

Es war eine Szene, die zu damaligen Zeiten nicht nur geschockt, sondern regelrecht entsetzt hat. Bekanntermaßen ist Gamora die Tochter des Oberbösewichts Thanos und hatte es erst im fortgeschrittenen Alter geschafft sich von ihrem Vater zu lösen. Bereits früh deutete sich an, dass sie es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte ihm alles heimzuzahlen, was er ihr angetan hatte. Unter anderem blickt sie dabei auf ein Ereignis zurück, als sie sich im Teenageralter während eines Trips unerlaubt von ihrem Vater entfernt hatte und in eine Truppe Goons gelaufen ist.

Der Truppe vollkommen alleine entgegengestellt, wurde sie nicht nur brutal zusammengeschlagen, sondern laut offizieller Angaben auch Opfer einer regelrechten Massenvergewaltigung. Erst als sie kurz vor dem Tod stand, erlöste Thanos sie von ihrem Leid, indem er die Opfer mit minimalen Aufwand ins Jenseits schickte. Im Nachhinein kommentierte er den Umstand mit: „You’ve learnt a valuable lesson this day. I’m proud of you“. Bis heute wird umstritten diskutiert, ob Thanos den Zwischenfall nicht vorher bemerkt hat, die Vergewaltigung aber absichtlich hat stattfinden lassen, um Gamora die angesprochene Lektion zu erteilen.

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