Special von Franziska Behner | Vom 13.02.2017 - 15:00 Uhr - Kommentieren
NieR: Automata Screenshot

Vor wenigen Wochen hatten wir die Möglichkeit, einen Blick auf das kommende NieR: Automata aus dem Hause Square Enix zu werfen. Aber nicht nur das: Director Taro Yoko sowie Game Designer Takahisa Taura waren mit vor Ort und standen den Journalisten Rede und Antwort. Wir haben uns die Möglichkeit natürlich nicht nehmen lassen und einige Fragen eingereicht, die uns unter den Nägel brannten. Eins können wir euch aber jetzt schon sagen: Die Jungs haben echt Humor!

Das schöne Geschlecht

Square Enix hat im Zuge eines Presseevents ihr neues Action-JRPG NieR: Automata in Hamburg vorgestellt. Wir waren für euch vor Ort und haben die Hände an den Controller gelegt und die Macher hinter dem Game kennengelernt. Für euch haben wir die Chance ergriffen, dem Director Taro Yoko und seinem Game Designer Takahisa Taura Löcher in den Bauch zu fragen. Was ein abnehmbarer Rock und Überraschungen nach der Story mit NieR: Automata zutun haben, erklären wir euch im Folgenden im Detail.

Mit Game Director Taro Yoko und Game Designer Takahisa Taura haben wir über die weibliche Protagonistin 2B gesprochen. Während in NieR von 2010 ein gut gebauter, männlicher Held die Abenteuer bestreitet, steht nun ein zierliches Mädchen in höchster JRPG-Manier auf dem Kampffeld. Ein überraschender Wechsel, da in fortlaufenden Teilen oft die gleiche Person die Hautrolle übernimmt. Allerdings gibt es in NieR: Automata einige Unterschiede zum Vorgänger, so nun auch die schöne 2B. Eine direkte Erklärung für diesen kompletten Charakterwechsel gebe es für Yoko nicht. Er finde einfach, dass es so viele männliche Rollen gibt, weshalb es nur natürlich ist, dass auch Frauen im Rampenlicht stehen sollten.
Game Designer Takahisa Taura hat hingegen eine simple und doch so coole Begründung für diese Entscheidung: eine weibliche Hauptrolle mache es viel einfacher Actionszenen zu konzipieren, die besonders elegant und stylisch aussehen.
Was lernen wir also dabei? Mit Frauen wird es einfach schöner!

Kampfszenen aus NieR Automata. Wallpaper und Screenshots aus dem Game für unser Interview.

Da wir gerade bei der Protagonistin (bzw. den beiden Protagonisten 2B und 9S) waren, haben wir gleich noch nach den dunklen Augenbinden gefragt, die beim Betrachten der Charaktere natürlich sofort ins Auge fallen. Nach Yoko haben diese eine spezielle Bedeutung und Funktion, welche die Spieler im Laufe des Games noch herausfinden werden.

"Why do you hide yourself behind a mask?"

Taro Yoko ist ein fantastischer Game Director und gibt immer mal wieder Interviews in der Öffentlichkeit, allerdings ist der junge Mann ein wenig kamerascheu und trägt stets eine große Maske, sobald Kameras in der Nähe sind. Wir waren neugierig und haben nachgefragt, weshalb Yoko eben dieses Motiv für seine Maskierung ausgesucht hat.
Er erklärte uns daraufhin, dass diese Maske von einem PlatinumGames-Mitarbeiter angefertigt wurde, der im realen Leben ein talentierter Modelldesigner sei. Ihm gefalle, dass sein neues Accessoire so hochwertig gearbeitet sei. Eine spezielle Verbindung habe er dazu sonst aber nicht.

2B vor einer großen Wüste in NieR: Automata.

Nur ein weiteres JRPG?

Wie die Überschrift dieses Absatzes vermuten lässt, haben wir bei den Entwicklern von NieR: Automata etwas genauer hinterfragt, inwiefern sich das Game von anderen des Genres unterscheidet und ob es sich als ein typisches JRPG einordnen lässt.
Taura spricht hier vor allem die Erfahrungen und Story-Elemente als Besonderheit des Games an, die im späteren Verlauf und nach dem ersten Durchspielen entdeckt werden können. Außerdem lobt er hier seinen Game Director Taro Yoko und fügt hinzu, dass es unter Yokos Fittichen schließlich keine traditionelle Story sein könne!

Wenn wir auf NieR zurückblicken, war das Game auf der einen Seite sehr erfolgreich, aber auf der anderen Seite gleichzeitig auch ein Nischenspiel, das sich erst mit der Zeit immer größerer Beliebtheit erfreute. Im Gegensatz zu beispielsweise Final Fantasy, das sich auch bei einer breiten Masse sofort einer großen Fangemeinde erfreuen kann. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf haben wir die Entwickler gefragt, ob sie den Nachfolger, also NieR: Automata, als ein Nischenspiel oder doch eher in der Richtung eines Mainstream-Games sehen.

Concept Art zu NieR: Automata von Square Enix.

Bescheiden gab Yoko zu, dass seine Games oft ein Nischensegment an Spielern ansprechen, allerdings würde er sich natürlich freuen, wenn sich diese Gruppe ausdehne. Ähnlich sieht es auch Taura, der sich aufgrund der vielen Arbeit und dem Herzblut aller Mitarbeiter natürlich sehr freuen würde, wenn es eine breite Masse an Menschen erreichen könne.
Die Verantwortlichen haben versucht NieR: Automata auch für neue Spieler zugänglich zu machen - egal, ob diese eher dem Action-Genre oder dem Rollenspiel zugeneigt seien.

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