Special vom 15.12.2016 - 17:00 Uhr - Kommentieren
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Es kommt nicht selten vor, dass man ein lieb gewonnenes Spiel von früher wieder in die Hand nimmt und ein weiteres Mal durchspielen möchte. Leider kommt es ebenso oft vor, dass man die unbequeme Erkenntnis machen muss, dass der Titel heute nicht mehr so gut ist, wie man ihn bis dahin in Erinnerung behalten hat. Remakes von Klassikern sind längst zu einem Industrie-Standard geworden, doch nicht alle sind wirklich eine Verbesserung gegenüber dem Original. Wir haben fünf Neuauflagen gesammelt, die ihren Vorlagen ganz klar überlegen sind.

Resident Evil (2002)

Auch wenn Capcom das Survival-Horror-Genre nicht erfunden hat, so hat man es 1996 mit Resident Evil entscheidend geprägt. Leider sind die Charakter-Modelle mit ihren staksigen Animationen, die grob matschigen Texturen und die Vertonung auf B-Movie-Qualität binnen kürzester Zeit dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. 2002 veröffentlichte man dann für Nintendos damals brandneuen GameCube ein identisch betiteltes Remake, mit dem man so einige Änderungen vornahm. Die Grafik wurde generalüberholt, die Sprachausgabe klingt wesentlich professioneller, es kamen neue Areale und Rätsel hinzu. Und schließlich passte man durch Ingame-Dokumente und -Tagebucheinträge den Erstling an den Kanon der folgenden Titel an. Das Remake sollte heute also eure erste Wahl sein, wenn ihr den Auftakt der Reihe erleben wollt. Mit der im vergangenen Jahr veröffentlichten HD-Neuauflage ist das nun auf zahlreichen verschiedenen Plattformen möglich.

Test: Das HD-Remaster von Resident Evil auf dem Prüfstand

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