Von Lisa Anders | News vom 27.08.2016 - 20:36 Uhr - Kommentieren
Albion Online Screenshot

Ihr seid auf der Suche nach einem neuen MMO, das euch an genau den richtigen Stellen fordert, ohne dabei durch unausgeglichene Kräfteverhältnisse für Frust zu sorgen? Dann könnte Albion Online von Sandbox Interactive genau das Richtige für euch sein. Wir haben die Entwickler auf der gamescom 2016 besucht und uns vor Ort zeigen lassen, was dieses Spiel auf dem derzeitigen MMO-Markt so besonders macht.

Nicht für jeden

Eines muss direkt zu Anfang gesagt werden: Wenn ihr lediglich damit zufrieden seid, in aller Ruhe und für euch alleine zu questen, immer dieselben Monster zu töten und ansonsten mit anderen Spielern nichts weiter am Hut haben wollt, außer gelegentlich gemeinsam Instanzen zu laufen und zu handeln, wird Albion Online vom in Berlin ansässigen Entwickler Sandbox Interactive euch nicht ansprechen. Man ist ein Nischenspiel, das weiß man von Seiten der Entwickler auch. Denjenigen allerdings, die aktiv mit anderen an der Gestaltung der Spielwelt teilhaben wollen, deren Hauptfokus auf dem Kampf gegen andere Spieler liegt und die auch vor komplexer, von den Spielern bestimmter Ökonomie, groß angelegtem Crafting und an hohem Individualisierungsgrad, sowohl was Kampf als auch was Profession und Rolle im Spiel angeht nicht zurückschrecken, die werden mit Albion Online vermutlich genau ihr Spiel gefunden haben. Wir haben uns den Titel für euch auf der gamescom von den Entwicklern zeigen lassen und erklären euch, was genau euch in dem etwas anderen MMO erwartet.

Die Ökonomie der Spieler

Albion Online fußt vor allem auf einer Hauptkomponente: Der rein von den Spielern bestimmten Ökonomie. Alles, was es in der Welt zu erwerben gibt, wurde vorher von einem anderen Spieler hergestellt, ganz gleich ob es sich dabei um Waffen, Rüstung, Konsumgüter oder gar Gebäude handelt. Dafür müssen Ressourcen eines gewissen Typs abgebaut und weiterverarbeitet werden, was immer nur mit dem Rohstoff entsprechenden Werkzeugen möglich ist. Wer nun aber glaubt, dass endloses Grinden ein sicherer Weg zum zumindest finanziellen Erfolg ist, liegt hier aber falsch. Je nach Stufe und Wertigkeit können die Rohstoffe eine Respawnzeit von bis zu sechs Tagen haben.

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