Kolumne von Dustin Martin | Vom 07.04.2016 - 09:00 Uhr - Kommentieren
eSport Screenshot

Wer erfolgreich und professionell Counter-Strike: Global Offensive im eSport spielt, der kämpft in Online-Turnieren um so hohe Preisgelder wie noch nie. Das macht die Ligen der ESL oder Faceit auch lukrativer für Cheats. Denn wer von zuhause spielt, kann nicht vollständig überprüft werden.

Im letzten Jahr wurden eine Reihe von Pro-Gamern aus Counter-Strike: Global Offensive gebannt, da sie geschummelt haben. Valve hat sie von VAC-Servern ausgeschlossen, sie dürfen nie wieder an einer Veranstaltung im eSport teilnehmen. Dass es nicht der letzte Hacker-Skandal des Taktik-Shooters war, wird nun jedoch wahrscheinlicher.

Die hohen Preisgelder von Online-Wettkämpfen wie das der ESL Pro League (1 Million US-Dollar) oder der Faceit Esports Championshop Series (3,5 Millionen US-Dollar) sorgen dafür, dass Cheats für die Spieler immer lohnender werden. Erst in den Finalspielen, die als LAN-Event stattfinden, wird die Hardware der eSportler getestet und die Server lokal gehostet. Wenngleich ein Spieler hier nicht betrügen kann, bekommt er auch für den letzten Platz vergleichsweise viel Geld.

Steigende Preisgelder machen Cheats im CS:GO-eSports lukrativer

Das Cheater-Problem ist so alt wie der eSport selbst. Online-Turniere lohnen sich für die Veranstalter und auch die Spieler viel mehr als Offline-Events. Kosten für die Location, die Anreise und Verpflegung werden gespart. Mit dem System geht jedoch ein großer Nachteil einher: Spieler können nicht hundertprozentig geprüft werden, lediglich bekannte Software wird von den Anti-Cheat-Programmen erkannt.

Auf großen Turnieren wie beispielsweise dem MLG Columbus Major oder der ESL One Cologne werden die Tastaturen, Mäuse und sogar Handys der Spieler vor den Matches auf Veränderungen überprüft. Denn Hardware-Hacks sind sehr beliebt und können nicht so schnell ausfindig gemacht werden wie Software. Sie sind auf dem PC des Nutzers nicht sichtbar.

Strengere Regeln bei Online-Turnieren?

Wie sich die Thematik der Cheats bei Online-Ligen auswirken wird, muss sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Mitunter können wir strengere Vorgaben der Veranstalter erwarten – oder einen weiteren Skandal, der die Szene von Counter-Strike: Global Offensive in Selbstzweifel bringt. Denn Preisgeld, das erst einmal gewonnen wurde, muss auch nach einem VAC-Bann nicht zurückgezahlt werden.

Cheating im eSports - geht das auf einem LAN-Event? Welche Möglichkeiten hätten die eSports-Teams, auf der ESL One zu cheaten? Wir geben euch einen Einblick in die Szene.

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