PlayNation Artikel UFC 2

UFC 2 - Mit geballter Power zu noch mehr Spaß - unsere Vorschau

Von Pierre Magel - Special vom 02.03.2016 - 07:44 Uhr
UFC 2 Screenshot

Das Sportspiel UFC vom Entwicklerstudio Electronic Arts steht seit einiger Zeit für den kompromisslosen Mix aus realistischer Grafik, anspruchsvollem Gameplay und einer Menge Spaß im berühmten Octagon der Sportart MMA. Wir durften vor kurzer Zeit den zweiten Teil anspielen und stellen fest: Was kaum noch besser werden konnte, wurde noch besser. Unsere ersten Eindrücke.

Die UFC als weltweit größter MMA-Veranstalter muss gerade in Ländern wie Deutschland eine Menge Aufklärungsarbeit leisten. Die Sportart Mixed Martial Arts ist schon lange nicht mehr die wilde Prügelei, die in den frühesten Anfangszeiten dieser jungen Szene noch vorkam und leider bis heute in den Köpfen vieler Kritiker steckt. Heutzutage müssen die Kämpfer auf dutzende Regeln achten, respektieren den Gegner in vollster Weise und brauchen für einen Sieg meistens die richtige Taktik - eine kopflose Schlägerei führt in den aller seltensten Fällen zu einem positiven Ausgang. Besonders Videospiele schaffen es mittlerweile, die veralteten Sitten aus den Gedanken zu verbannen. Wer sich erst einmal mit Spielen wie UFC oder in Zukunft UFC 2 beschäftigt, der merkt schnell, wie komplex diese Sportart sein kann. Wir waren in Köln bei Electronic Arts zu Gast und haben uns selbst vom neuesten Ableger der Reihe überzeugen können. Selbst am Controller kommt man da ins Schwitzen - es sei denn, man tobt sich am sehr umfangreichen Charaktereditor aus. Dazu später mehr.

Mehr Umfang und viel leichterer Einstieg

Das vermeidlich größte Problem bei der Umsetzung eines Spiels, das eine solch komplexe und vielfältige Sportart realistisch darstellen will, ist, dass der Einstieg entweder super schwer für Neulinge wird oder man auf ein arcadiges Gameplay zurückgreifen muss, damit Spaß schnell entstehen kann. Im persönlichen Gespräch mit dem Creative Director Brian Hayes stellte dieser ganz klar heraus, dass eine realistische Umsetzung der Kämpfe an erster Stelle stand. Damit aber auch der Einstieg in den Titel gelingen kann, wurde viel Wert auf die ersten Spielstunden und deren Beschäftigungsmöglichkeiten gelegt. So wurde das Tutorial komplett überarbeitet, es gibt Skill Challenges und optional lassen sich Hilfen für die jeweiligen Spielsituationen anzeigen. So soll wirklich jeder Schritt für Schritt an das hohe Niveau des Spiels herangeführt werden und mit jedem weiteren Erfolg tiefer in die gewaltigen Möglichkeiten des Spiels eintauchen.

An der Schraube des Umfangs wurde generell viel gedreht. Highlight der Neuerungen und Lieblingsmodus der Entwickler ist der sogenannte Knockout Mode. Dieser ist vor allem für schnelle, sehr spaßige Duelle mit Freunden ausgelegt. In dieser Disziplin gibt es keinen Bodenkampf und die Lebensanzeige der Kämpfer besteht aus einstellbar vielen Balken. Jeder direkte Treffer bedeutet einen verlorenen Balken - hat man die benötigte Anzahl an Schlägen oder Tritten landen können, so geht der Gegner K.O. Besonders hierbei: Kein K.O gleicht dem anderen! Die Entwickler haben ein prozedurales Verfahren in den Titel integriert, welches ermöglicht, dass man selbst nach hunderten K.Os noch neue Animationen - der Situation entsprechend - erleben kann. Alles an diesem Modus ist auf puren Spaß und arcadiges Gameplay abseits der echten und komplexen Kämpfe ausgelegt.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

News zu Xbox Game Pass

LESE JETZTXbox Game Pass - Rise of the Tomb Raider ist einer der Neuzugänge