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Games - Die schlechtesten Onlinespiele 2014

Von Redaktion - Special vom 28.12.2014 - 17:36 Uhr
Games Screenshot

Dungeon Keeper - EA zockt die Spieler ein und erntet nur Spott

Wenn ein Onlinespiel in diesem Jahr die Frage um die dubiosen Methoden hinter "Free2Play"-Titeln in den Raum geworfen hat, dann die mobile Neufassung von Dungeon Keeper von EA. Der Titel für Smartphones und Tablets hat wie kein anderer massive Restriktionen in sein Gameplay eingebaut bekommen, die Spieler dazu bewegen sollten, tief in die Tasche zu greifen. Für Unwissende erklären wir das Konzept von Dungeon Keeper aber zuvor noch schnell:

Dungeon Keeper ist ein erfolgreicher PC-Klassiker aus den 1990ern und steckt den Spieler in die Haut eines bösen Buben, der über einen Kerker (engl.: Dungeon) wacht. Euer Ziel ist es, diesen auszubauen und mit Fallen sowie Gegnern zu füllen, damit feindliche Helden in ihm versagen. Klingt nicht nur cool, das war es auch.

Beim Mobile-Remake waren alle wichtigen Elemente vorhanden und es hätte fast klappen können, mit dem Erfolg, wäre EA nicht auf die seltendumme Idee gekommen, dass Spieler nur einen ganz kleinen Teil der Karte normal bebauen können. Wer richtig loslegen will, der muss mehrere Stunden warten, bis ein Feld abgearbeitet ist, was in der Regel Wochen in Anspruch nehmen würde, bevor der eigene Dungeons einigermaßen fertig wäre. Besser ist es da doch, ein paar Euro auszugeben und so die Wartezeit auf null zu beschleunigen. Das ist schon eine ziemliche Frechheit.

Ebenso frech ist es, die Spieler mit Lockangeboten (Gratis-Echtgeldwährung für gute Bewertungen) dazu zu drängen, Top-Sterne für die App abzugeben. So wollte EA wohl negative Bewertungen verhindern. Das ist ziemlich dreist und sorgte wochenlang für massive Kritik am Publisher.

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