PlayNation Artikel Heroes of the Storm

Heroes of the Storm - Preisschock: Ist der Shop fair?

Von Thomas Wallus - Special vom 17.12.2014 - 17:19 Uhr
Heroes of the Storm Screenshot

Spricht man 2014 über Blizzard, dann zumeist nicht wegen Titeln wie Diablo III oder StarCraft II. Viel interessanter ist, dass das Unternehmen auf den Free-2-Play-Zug aufgesprungen ist – und das gefühlt von der einen auf die andere Sekunde. Bei Hearthstone hat dies ohne Probleme und mit großem Erfolg funktioniert. Nun steuert Heroes of the Storm auf die geschlossene Testphase zu, die am 13. Januar 2015 beginnen soll. Einigen Spielern bereitet mit Blick auf den Echtgeld-Shop von HotS aber schon die aktuelle Alpha Bauchschmerzen. Wir werfen daher einmal einen Blick auf das derzeitige Verkaufsangebot sowie die Item-Preise und fügen die Frage an, ob Blizzard mit Heroes of the Storm vom Pfad des fairen Free-2-Play-Publishers abweicht oder der Fan-Ärger nur ein filmreifes Drama ist.

Skin-Preise im zweistelligen Bereich

Zu Beginn sei darauf hingewiesen, dass Blizzard das Rad im MOBA-Genre natürlich nicht neu erfindet. Das Business in Heroes of the Storm beschränkt sich ganz wie bei der Konkurrenz auf den Verkauf von Helden, Skins und einigen nicht spielbeeinflussenden Boosts. 32 Helden stehen theoretisch zur Auswahl, doch nur sieben von ihnen tauchen in einer wöchentlich rotierenden Auswahl kostenlos auf. Wer mit der Auswahl nicht zufrieden ist, greift auf einen seiner individuell freigeschalteten Helden zurück oder geht kurzerhand auf Einkaufstour. Hierzu bedienen sich die Tester wahlweise echtem Geld oder der Gold-Währung. Der Goldsack füllt sich durch das Abschließen von täglichen Quests und Partien sowie mit dem Erreichen ausgewählter Account- oder Helden-Level. Für ein Tagesziel lässt Blizzard zwischen 200 und 800 Gold springen. Für ein gewonnenes Spiel 30 Münzen, für ein verlorenes 20. Wohlgemerkt kommt Gold nur beim Freischalten der Helden zum Einsatz. 2.000 bis 10.000 Gold kostet ein solcher Kauf. Dabei bewegen sich die meisten Charaktere in einem preislichen Mittelfeld bei rund 7.000 Gold.

Wer keine Geduld aufbringen kann, darf natürlich auch zum echten Euro greifen. Durch den Vergleich der Gold- und Europreise lassen sich dabei zwar keine Wechselkurse schätzen, da eine Goldmünze mit steigender Investitionssumme weniger Euro entsprechen. Zur Übersicht: 2.000 Gold entsprechen 3,49 €, 4.000 Gold 5,99 €, 7.000 Gold 7,49 € und 10.000 Gold 8,99 €. Dabei spielt der Gold-Vergleich teilweise keine Rolle, denn spätestens bei der Suche nach Skins kommen Spieler mit der Ingame-Währung nicht mehr weit. Die optischen Charakteraufwertungen kosten in der Regel entweder 6,49 € oder 8,99 €. Pro Held stehen neben dem Standard-Look zwei bis drei erwerbbare Alternativen offen. Für echte Perlen, wie den verseuchten Tychus, kassiert Heroes of the Storm dabei auch mal 12,99 €. Teurer wird es nur noch beim Kauf von Reittieren, vorausgesetzt man will sich mit dem Standard-Pferd oder einem Kodo nicht länger zufrieden geben. Für ein Einhorn möchte Blizzard 17,49 € sehen. Natürlich geht es aber auch günstiger. Einen unserer Meinung nach deutlich schicker aussehenden Cyberwolf sichern sich Spieler etwa für 8,99 €.

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