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ArcheAge - Starten wir die Reise - Tagebuch Teil 1

Von Pierre Magel - Blog-Beitrag vom 20.09.2014 - 16:08 Uhr
ArcheAge Screenshot

Schon lange hatte ich ein Auge auf das Fantasy-MMORPG ArcheAge geworfen, welches nun endlich am 16. September 2014 offiziell gestartet ist. Allen anfänglichen Problemen zum Trotz schlage ich mich also von Quest zu Quest, schließe mich für Elitegegner großen Gruppen an und fliege mit meinem Gleiter über den westlichen Kontinent Nuia. Was ich in den ersten Stunden des Spiels erlebe, warum der gefährlichste Boss direkt zu Beginn auf mich wartet und wie sich mein Held während den zahlreichen Quests so schlägt, erfahrt ihr im ersten Teil des Tagebuchs - viel Spaß!

Von Katzen, Elfen und den Menschen

Wäre dieses Tagebuch eine erfundene Geschichte, so würde mein Charakter nun mitten in der Nacht in einem fiesen Mix aus Sturm und Regen stehen und gegen gewaltige Gegner um Leben oder Tod kämpfen. Alles hier Niedergeschriebene besteht aber aus der puren, virtuellen Realität und daher beginnt meine Reise weniger spektakulär - im Menü der Charaktererstellung. ArcheAge stellt uns vor die Frage, ob wir einen menschenähnlichen Nuian, einen Elfen, ein katzenartiges Wesen oder die Harani spielen wollen. Ich schwanke lange zwischen den Katzen namens Firran, entscheide mich dann aber klassisch und wähle die Menschen - gestartet wird also auf dem westlichen Kontinent. Im Osten würden die Firran und die asiatisch angehauchten Harani starten, im Westen starten Nuian und Elfen - der Nordkontinent ist aktuell PvP-Gebiet. Die Erstellung an sich gestaltet sich als sehr options- und variantenreich, da sollte eigentlich jeder ein Alter Ego kreieren können, das ihm zusagt. Ich bin meistens der Typ Spieler, der recht wenig verändert und fast mit dem Standard-Aussehen spielt - ein paar Anpassungen hier, eine andere Haarfarbe dort und ein bisschen am Körper gebastelt - fertig ist mein Charakter, den ich hochfeierlich "Piri" nenne und als Okkultist starten lasse. Auf "Start" klicken und....

Erster Bosskampf: Die übermächtige Warte-Schlange

nichts geschieht. Was wie der Effekt einer Pokemon-Attacke klingt, ist leider bittere Realität. Schon zum Headstart von ArcheAge waren alle Server maßlos überfüllt, Warteschlangen von mehreren tausend Spielern sind da keine Seltenheit. Dass das zum offiziellen Start, an welchem nun auch Spieler ohne Paket teilnehmen konnten, eher schlimmer werden würde, konnte man erahnen. So passiert es leider noch heute, dass man sich nachmittags einloggt und erst zum späten Abend oder gar in der Nacht in die vorderen Plätze der Warteschlange kommt - vorausgesetzt, man erwischt keinen der regelmäßigen Disconnects. Trion Worlds und XL Games wissen allerdings um den Umstand und haben angekündigt, dagegen massiv vorzugehen - hoffentlich bald! Doch irgendwann ist auch die wildeste Warteschlange besiegt und als Loot erhält man den sehr seltenen Gegenstand "Serverzugang" und der Spaß kann beginnen. Ist man erstmal drin, so entfaltet ArcheAge großes Potenzial, welches einen für Stunden fesseln kann.

Hoppe hoppe Gleiter

Ich kann mich nun also endlich in das Abenteuer stürzen und schnappe mir direkt die ersten Quests, betrachte die Gegend und entdecke zwei Sachen: Zum einen sieht das Spiel meiner Meinung einfach echt gut aus. Ich persönlich mag den Grafikstil sehr gerne, finde die hohe Weitsicht toll und kann mich an so manchem Gebiet gar nicht satt sehen - großer Pluspunkt! Zum anderen sind die Startgebiete wirklich immens voll. Da wird um jeden Questgegner gekämpft, nirgendswo ist man alleine und um jeden Auftraggeber stehen grundsätzlich immer eine Menge Menschen. Volle Warteschlangen hin oder her, das macht schon etwas her, wenn die Welt belebt wirkt und man an jeder Ecke auf menschliche Spieler trifft, die man einfach mal zwischendurch zum Duell herausfordern und so gleich erste Erfahrungen im PvP sammeln kann.

Mein erster Weg im Spiel führt mich aber nicht geradewegs zu den nächsten Quests und Gegnern, sondern ich erkundige mich auf der Übersichtskarte nach einer Posteule - dank des Gründerpaketes bekomme ich einige Geschenke, die mir den Einstieg erleichtern sollen. Neben einer kosmetischen Rüstung, die ich persönlich eher unschön finde, ist das Highlight im Paket sicher der feuerrote Gleiter - mit diesen Fluggeräten kann man sich schnell und sicher durch die Welt von ArcheAge bewegen. Zwar bekommt man im Spiel schon sehr schnell ein Reittier, doch ziehe ich den Gleiter generell vor - alleine die teilweise prächtigen Aussichten auf die Landschaften machen den Gleiter für mich zum Fortbewegungsmittel Nummer 1. Nachteil: Manchmal schießt man im wahrsten Sinne des Wortes über sein Ziel hinaus und muss entweder zahlreiche Runden drehen oder aber hohen Fallschaden in Kauf nehmen.

Das Klassensystem

Wirklich hervorheben muss man definitiv die freien Entwicklungsmöglichkeiten, die man in ArcheAge bezüglich der Klassen hat. Zu Beginn kann man sich für eine Klasse entscheiden und dann bei Level 5 und Level 10 einen weiteren Skillbaum auswählen. Bei insgesamt zehn zur Verfügung stehenden Klassen bilden sich so sehr unterschiedliche Kombinationen, die jeweils einen eigenen Namen tragen. Mein Piri besitzt die Klassen Okkultismus, Zauberei, Vitalismus und daraus ergibt sich dann die Klasse des Kultisten. Sollte man während des Abenteuers nicht mehr zufrieden sein mit der ursprünglichen Wahl, so kann man bei Skilltrainern gegen Gold einen anderen Beruf wählen und diesen hochleveln. Apropos leveln und questen...

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