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World of Warcraft - Was ist da eigentlich passiert, Blizzard?

Von Christian Liebert - Special vom 14.08.2014 - 17:21 Uhr
World of Warcraft Screenshot

Auf der gamescom 2014 konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, uns mit den Jungs und Mädels von Blizzard Entertainment zu treffen und ein kurzes Ründchen über die kommende World of Warcraft Erweiterung Warlords of Draenor zu quatschen. Zugegeben, die Mannen aus Anaheim sind ja immer sehr redefreudig und es fällt daher nicht gerade leicht, Fragen zu finden, die eben nicht schon bis zum Erbrechen gestellt wurden. Wird World of Warcraft irgendwann kostenlos werden? Zum Glück hatten wir dieses leidige Thema nicht im Repertoire, dafür aber andere tolle Themen, die wir euch jetzt auch gleich mitteilen werden.

Was war da eigentlich los?

Im letzten Jahr hieß es noch groß, dass Blizzard die Laufzeit zwischen den Erweiterungen verkürzen will. Bisher lief es immer so ab, dass die Entwickler ihre Spieler alle zwei Kalenderjahre mit einem frischen Add-on beglückten und obwohl man den Fans zur BlizzCon 2013 noch Mut machte, zieht sich Warlords of Draenor schon ziemlich lange. Das wäre von der Sache her gar nicht so schlimm, wäre es nicht so, dass Patch 5.4 - der den aktuellen Endgame-Content, den Raid auf Orgrimmar und Garrosh Höllschrei - schon Ende letztes Jahr auf die Server gespielt wurde und es seither keinen neuen Content gabe. Der Fall auf 6,8 Millionen aktive Abonnenten zeigt deutlich: Den Leuten ist langweilig. So langweilig, dass sie auch vorerst kein Geld in das erfolgreiche MMORPG stecken wollen. Wird sich das mit Warlords of Draenor wieder ändern? Mit Sicherheit, denn die Erweiterung rund um die alten Ork-Klans wird von vielen Fans heiß erwartet. Aber was hat da eigentlich so lange gedauert?

Es scheint so, als hätte sich Blizzard da selbst ein paar Steine in den Weg gelegt, denn um die angestrebte Power, der kürzeren Veröffentlichungszeiträume, zu stämmen, hat man das Personal rund um World of Warcraft massiv erhöht. Das klingt im ersten Moment schon mal ziemlich gut und nach jeder Menge frischer Ressourcen für die Entwicklung. Aber leider trat so ein bisschen das Gegenteil ein, denn der Flaschenhals in der Veröffentlichung von Warlords of Draenor war die Tatsache, dass die neuen Mitarbeiter allesamt noch nicht mit der Geschwindigkeit der alten Hasen arbeiten konnten, die widerum ihre Zeit auch darin investieren mussten, die Neulinge einzuarbeiten. Nun sei man aber, so Blizzard, auf einem guten Kurs und wie man uns bereits mitteilte, ist die übernächste Erweiterung bereits in der Mache. Es könnte also klappen, dass es nach dem Kampf gegen die Eiserne Horde nicht so lange dauern wird, bis es frisches Material gibt.

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