PlayNation Artikel E3 2013

E3 2013 - Tolle Show - mehr Gameplay bitte!

Von Christian Liebert - Kolumne vom 12.06.2013 - 12:22 Uhr
E3 2013 Screenshot

Das war sie nun also, die E3 2013. Okay, eigentlich hat sie gerade erst angefangen, aber wenn man mal ehrlich ist: Mit den großen Pressekonferenzen von Microsoft, Sony, EA und Ubisoft wurden alle Highlights der weltgrößten Computerspiele-Messe präsentiert – wie jedes Jahr eben. 2013 steht ganz unter dem kriegerischen Stern von Microsoft und Sony, die mit ihren Next-Gen-Konsolen erneut um die Vorherrschaft in der Branche buhlen. Hier konnte Sony ganz klar das Feld für sich entscheiden, wenngleich die Methoden dafür schon fast unter die Gürtellinie gingen. Aber auch aus anderen Richtungen gab es interessante News und Neuankündigungen. Erfahrt nun, wie unser Redakteur Christian Liebert die Nacht der Konferenzen empfunden hat.

Man könnte nun wie jedes Jahr darüber herziehen, wie langweilig die Präsentationen waren und wie wenig Innovation es mal wieder gab. Dass alle Spiele gleich sind und der so oft ersehnte frische Wind fehlt. Dass Entwickler lieber ein neues Call of Duty auf den Markt werfen, anstatt sich Gedanken zu machen und nach Alternativen Ausschau zu halten. Dass, wie üblich, bei EA viel zu viel Sport gezeigt wurde und man den ganzen Demonstrationen sowieso nicht über den Weg traut und lieber wartet, bis man das Game selbst in den Händen hält. Es ist wahrhaftig nicht leicht, über die Spielebranche zu berichten. Ist man zu nett, ist man gekauft. Kritisiert man gerne und viel, zählt man zum alten Eisen und kann sowieso nur meckern. Den Mittelweg zu finden ist oft gar nicht so leicht, aber dennoch machbar. Mit meinen 27 Jahren habe ich das Glück, dass mich neue Spiele noch begeistern können und ich daher auch meine Freude an einigen Titeln hatte, die im Zuge der E3 in Los Angeles vorgestellt wurden. Neuankündigungen gab es nämlich durchaus und irgendwie komme ich gerade in die unschöne Situation, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.

Generell teilt sich die E3 2013 in zwei grundlegende Lager: Der Kampf zwischen Microsoft und Sony darum, wer die längere Konsole hat und das Bestreben der anderen, interessante Spiele für eben diese zu entwickeln. Dabei stand eigentlich schon im Vornherein fest, dass wir dieses Jahr vor allem Aufgüsse und Upgrades zu sehen bekommen werden. Immerhin haben wir aus der Vergangenheit gelernt, dass sich eine neue Konsole immer nur so gut verkauft, wie es eben auch tolle Spiele dafür gibt. Dass selbst eingefleischte Zocker lieber zum neuen Killzone greifen, anstatt ein Risiko einzugehen, ist leider eine Tatsache und sicher uns allen schon passiert. Dennoch hat sich sogar EA, der König wieder Wiederverwertung, dazu entschieden, einige frische Ideen vorzubringen. Allen voran Plants vs. Zombies: Garden Warfare - ein Mashup des Tower-Defense-Klassikers mit Shooter-Elementen in bester Team-Fortress-2-Manier. Sah lustig aus und erscheint für Xbox und PC. Cool! Dabei sieht man auch schön, dass Indie-Games einen immer größeren Einfluss auf die Spielebranche nehmen. Sowohl Sony als auch Microsoft hatten in dieser Richtung einige Titel am Start. Neben AAA-Krachern wie Killer Instinct, Ryse - Son of Rome oder  Assassin's Creed 4 sah man eben auch Don't Starve, Minecraft und andere Vertreter der kreativen Bereiche. Auch neu mit dabei ist die immer stärker werdende Einbindung von mobilen Geräten. So plant Ubisoft einen kompletten Ableger seiner erfolgreichen Trials-Serie für Smartphones und Tabletts und DICE integriert mit dem Commander-Modus sogar die Möglichkeit, mobil an einem Battlefield-Match teilzunehmen.

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