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Warface - CoOp-Modus: Schön anspruchsvoll

Von Christian Liebert - Special vom 16.04.2013 - 14:18 Uhr
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Es klingt schon fast ein bisschen verrückt, wenn gerade Crytek, ein weltweit führender Hersteller von erfolgreichen Ego-Shootern, ein Free-2-Play-Game ankündigt und von der Zukunft des Online-Marktes spricht. Gut, so neu ist diese Einsicht, dass Geiz gleich geil ist, natürlich nicht. Bisher kannte man solche Projekte aber eher von kleineren Studios, denen der Sprung in den Marktkern leider verwehrt bleibt. Auch die Wahl des Publishers fiel mit Trion Worlds (RIFT, Defiance) zwar nicht schlecht, aber doch etwas ungewohnt aus, da das deutsche Unternehmen für gewöhnlich eher mit Marktgiganten wie EA oder Ubisoft zusammenarbeitet. Was erwarten wir also von Warface, dem neuen Online-Shooter der Crysis-Macher? Natürlich nicht weniger, als eine Revolution des ganzen Genres, zumindest im Free-2-Play-Onlinebereich. Wie finden wir heraus, ob dieses Unterfangen auch geglückt ist? Natürlich: Wir schultern unser Sturmgewehr und wagen uns aufs Schlachtfeld, um den Krieg in Warface hautnah zu erleben. Bleibt nur zu hoffen, dass aus der coolen Online-Ballerei keine heiße Luft wird.

Die Welt ist im Krieg

Irgendwo im Nahen Osten: Ein Helikopter setzt uns und unsere vier Team-Mitglieder inmitten einer zerstörten Stadt ab. Schon bevor er den Boden berührt, fallen die ersten Schüsse. Soldaten der privaten Blackwood-Armee fackeln nicht lange und eröffnen das Feuer auf uns. Die Ladeklappe des Helis öffnet sich, wir sprinten hinaus und suchen hinter ein paar nahe gelegenen Kisten Schutz, damit wir rasch den Gegenangriff starten können. Dabei gibt es schon erste Verwundete. Unseren Scharfschützen, eine von vier spielbaren Klassen, hat es erwischt und er ringt um sein Leben. Sein Glück: Wir haben einen Medic mit in der Party, der schnell zu ihm eilt, um ihn mittels Defibrillator zurück ins Leben zu holen. Diesen Luxus hat man nicht immer, da die Klassenwahl jedem selbst überlassen ist. Dabei ist gerade dieser taktische Aspekt am Anfang wichtig und entscheidend für den ganzen Einsatz.

Unsere Umwelt ist uns feindlich gesinnt und kennt kein Erbarmen. Wer hier ohne Absprache und vor allem ohne Heiler in den Krieg zieht, ist sich seiner Sache entweder sehr sicher oder einfach nur lebensmüde. Aber nicht nur die Gesundheit unserer Kameraden, die vom Medic ebenfalls wieder aufgefüllt werden kann, ist ein wichtiger Faktor. Auch Munition ist nur begrenzt vorhanden. Wer bei Warface darauf hofft, wie bei anderen Shootern die getöteten Gegner um ihre Kugeln zu erleichtern, irrt. Wenn das Magazin leer ist, wird die Sache mehr als problematisch. Da ist man gut beraten, wenn man einen Rifleman mit im Team hat, der einen während des Kampfes mit Munition versorgen kann. Da wir neben unseren Lebenspunkten auch noch eine Rüstung zum Schutz tragen, ist auch der Engineer, die vierte Klasse in Warface, recht nützlich, da dieser imstande ist, sie zu reparieren. Allerdings kann man auf diesen Posten auch verzichten, wenn man nicht gerade als menschliche Zielscheibe in jede Kugel rennt.

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