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League of Legends - Pro-Series-Gewinner MoMa im Interview

Von Thomas Wallus - Interview vom 11.12.2012 - 11:37 Uhr
League of Legends Screenshot

Am Wochenende fanden in den Kölner Studios der ESL die finalen Matches der Gaming-Bundesliga mit dem Titel „Pro Series“ statt. Unter den deutschen Teams mit dabei war auch die fünfköpfige Mannschaft von mousesports, die am Sonntagabend in einem überragenden Wettkampf gegen mates & more den Pokal für die League-of-Legends-Meisterschaft an sich nahm und damit sicherlich Sponsoren wie Razer zufriedenstellte. Vor den am Samstag anstehenden Intel Extreme Masters blicken wir mit mousesports Maik „MoMa“ Wallus auf die vergangenen Matches zurück und sprechen über den internationalen Wettbewerb am Samstag.

Hallo Maik, schön, dass du Zeit für ein Interview mit uns gefunden hast. Stelle dich doch unseren Lesern vor, ohne dabei einige Worte zu deiner bisherigen Laufbahn in League of Legends zu vergessen.

Wie du bereits richtig erwähnt hast, heiße ich Maik, womöglich besser bekannt unter meinem Nick MoMa. Zudem bin ich 21 Jahre alt und komme aus Saarbrücken. League of Legends spiele ich bereits seit der Open Beta des Spiels. Im Wettbewerbsgeschehen bin ich schon lange dabei und bin unterdessen für die Teams von Dignitas, Against all Authority, mTw, SK Gaming und mousesports angetreten.

Maik

Am vergangenen Sonntag seid ihr als Sieger aus den ESL Pro Series herausgegangen. Wie sieht die Vorbereitung für einen solchen Tag aus.

Normalerweise gilt es, für einen solchen Tag im Voraus viel zu trainieren, um perfekt vorbereitet zu sein. Das kann bedeuten, pro Tag vier Stunden mit verschiedenen Matches zu verbringen. Allerdings sah das bei uns im Fall der ESL Pro Series etwas anders aus und so haben wir uns im Gegenteil kein bisschen vorbereiten können. Grund hierfür waren Abstimmungsschwierigkeiten, sodass wir keine Zeit für ein gemeinsames Training fanden.

Wie unterscheidet sich dieses Training von den Vorbereitungen für ein internationales Turnier wie die Intel Extreme Masters.

Die Unterschiede sind natürlich enorm. Für internationale Turniere müssen die Vorbereitungen nochmals intensiviert werden, da die Konkurrenz wesentlich stärker ausfällt. Das heißt, man bereitet sich mindestens über eine Woche hinweg mit mehrstündigen Trainingseinheiten ideal vor. Wenn möglich, sollte man sich hierbei mit mindestens vier Champions perfekt auskennen, wobei einige Spieler selbstverständlich auf einen umfassenderen Pool zurückgreifen.

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