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Warface - Free-2-Play mit Crysis-Qualität? - Warface will's zeigen!

Von Christian Liebert - Vorschau vom 06.09.2012 - 15:48 Uhr
Warface Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Man staunt schon nicht schlecht, wenn man liest, dass der neueste Titel aus dem Erfolgshaus Crytek (Far Cry, Crysis) ein Free-2-Play Online-Shooter wird. Wir sprechen hier auch nicht von einem suboptimalen Lizenz-Produkt, wo der Name alles ist, was an das glorreiche Vollpreisspiel erinnert? Nein, Warface - so der Name des neuen Actionkrachers - soll ein 100-prozentiges Kind aus eigenem Hause und mit der üblichen Qualität sein, nur eben kostenlos. Mit einem Micropayment-Shop, versteht sich. Entwickelt auf der CryENGINE, mit revolutionären Inhalten bestückt, soll Warface den MMOFPS-Markt neu definieren und wegweisend für die kommende Generation von Online-Shootern sein. So zumindest sieht Crytek Chef Cevat Yerli die Sache und prophezeit seinem Spiel eine gute und anderen eine eher düstere Zukunft. Große Worte! So groß, dass wir uns auf der gamescom 2012 zum Warface-Stand aufgemacht haben, um das Spiel selbst unter die Lupe zu nehmen. Wie toll Warface am Ende wird, kann man in diesem Stadium der Entwicklung natürlich noch nicht sagen. Aber in den nächsten Zeilen erfahrt ihr, was euch in Cryteks neuem Shooter so alles erwarten wird.

Die Welt im Zeitalter des Terrors

Warface entführt den Spieler in die Zukunft, in der ein böser Konzern mit Namen Blackwood nur Böses im Schilde führt. Zeit für den Spieler, sich in den Kampfanzug eines Warface-Soldaten zu zwängen und den Unruhestiftern das Handwerk zu legen. Zur Verfügung stehen dafür diverse PvE-Missionen und PvP-Schlachtfelder. Bei Letzterem kann der Spieler auch die Rolle von Blackwood übernehmen und selbst zum Aufbau des Evil Empire beitragen. Obwohl die Story an sich ziemlich dünn ist, liegt hier schon eine der Hauptinnovationen des Spiels: Der PvE-Modus. In diesem müssen die Spieler als „gute“ Warface-Kämpfer diverse Missionen erledigen und Blackwood davon abhalten die Welt zu terrorisieren. Von diesen wird es im Spiel zwei Stück pro Tag geben: Jeweils eine normale Mission für Einsteiger und ein Hardcore-Auftrag für echte Kerle. Laut Crytek dauert es circa drei Monate, bis man die gleiche Mission noch einmal spielt. Das klingt, sollte es am Ende auch wirklich stimmen, auf jeden Fall nach jeder Menge Inhalt.

Auf den Schlachtfeldern der Zukunft geht es in Warface hart zur Sache

Die Aufträge selbst erinnern stark an die typischen Szenarien von Erfolgstiteln wie Call of Duty und spielen sich auch so. Das eigene Team landet irgendwo im Krisengebiet und muss sich dann immer geradeaus durch die Mission ballern. Als Schauplätze stehen hier neben dem Mittleren Osten, auch Europa und Südamerika zur Verfügung. Der Einsatz selbst dauert nur ein paar Minuten und beinhaltet die volle Packung Action. Hinzu kommen diverse Koop-Features wie zum Beispiel eine Räuberleiter, die für eine strategische Positionierung unabdingbar ist. Hierbei hilft ein Spieler dem anderen auf eine höhere Position zu kommen und kann dann, wenn nötig, auch hinterhergehievt werden. Am Ende der Runde gibt es dann immer einen kleinen Showdown, und schon ist man wieder draußen. Zur Belohnung gibt es ein bisschen Ingame-Währung und Erfahrungspunkte, die zum Levelaufstieg beitragen.

Nun hat man die Wahl, sich an der schwereren Hardcore-Mission zu probieren, die zuvor gespielte zu wiederholen oder in den shooter-typischen PvP-Modus zu wechseln. Einen frischen Auftrag wird es aber erst am nächsten Tag wieder geben.

Neben den oft benutzten Nahen Osten stehen einem in Warface auf Europa und Südamerika als Schauplätze zur Verfügung

Jetzt wird es klassich

Nachdem wir mit den PvE-Missionen doch ein recht neues Feature geboten bekommen haben, geht es im PvP-Modus wieder zurück auf alte Pfade. Mit bis zu 16 Spielern kämpft der virtuelle Soldat auf zwei Seiten um Ruhm und Ehre. Dabei stehen einem klassische Modi wie Deathmatch, Capture-The-Flag, Plant-The-Bomb oder Domination zur Verfügung. Nichts Neues also, was es aber auch nicht sein muss. Die alte Suppe macht heute noch genau so viel Spaß wie vor zehn Jahren und hauptsächlich geht es einem eh nur darum, dem anderen Team so richtig auf die Mütze zu geben und den eigenen Highscore zu steigern. Auch hier sammelt man Erfahrungspunkte und Coins, die man später im Shop gegen neue Ausrüstung eintauschen kann.

Ein besonderes Feature von Warface ist das so genannte „Sliding“, das ein bisschen an Bulletstorm erinnert. Der Spieler rutscht über den Boden und kann dabei sogar noch seine Waffen benutzen. Dies ist besonders nützlich, wenn es darum geht, schnell um Ecken zu gleiten und den Gegner dabei von unten zu überraschen. Allerdings benötigt man für solche Moves schon ein bisschen Gefühl, damit man nicht gnadenlos am Opfer vorbei oder gar in die falsche Richtung rutscht.

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