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Neverwinter - Ein kostenloses Action-MMORPG revolutioniert das Genre?

Von Birthe Stiglegger - First Facts vom 03.06.2012 - 14:16 Uhr
Neverwinter Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Am 24. und 25. Mai 2012 lud Publisher Perfect World europäische Journalisten zu sich nach Amsterdam ein, um über alle Neuerungen der hauseigenen Spielepalette zu sprechen. Auf dem Plan standen Ankündigungen zu Star Trek Online, Champions Online, Torchlight 2 sowie Neverwinter. Den Aufruf zur Einladung ließen wir uns nicht zweimal geben, denn gerade Neverwinter scheint ein ganz interessantes Spiel zu werden. Actiongeladenes Gameplay, Inhalte zum Selbermachen und eine epische Geschichte aus einem der ältesten Rollenspiel-Franchises überhaupt? Das sollte man sich absolut nicht entgehen lassen. So reisten unsere Redakteurinnen Birthe Stiglegger und Madlen Engel nach Holland, um für euch mehr über Neverwinter zu erfahren.

Daten, Zahlen, Fakten

Niemand geringeres als Jack Emmert höchstpersönlich, seines Zeichens CEO bei Cryptic Studios und fast schon Urgestein in der Gamesbranche, gab sich die Ehre, um uns einen exklusiven Einblick in das kommende Action-MMORPG im Fantasygewand zu geben. Schon mal vorab können wir euch verraten, dass eine Veröffentlichung für dieses Jahr eher vage ausfällt, wenn überhaupt, dann eher zum Jahresausklang. In Planung ist jedoch die Beta Testphase, die dann voraussichtlich im Laufe des Sommers/Frühherbstes 2012 starten soll. Neverwinter wird grundsätzlich free-to-play sein mit der Option, den Item Shop zu nutzen, um verschiedene Gegenstände zu erstehen. Diese sollen aber laut Jack Emmert nicht auf pay-to-win ausgelegt sein. PvP-Fans müssen zum Release von Neverwinter erst mal in die Röhre gucken, aber schon im darauffolgenden Jahr wird Cryptic Studios hier nachlegen. Zudem soll es in der persistenten Welt auch so viel zu entdecken geben. Insgesamt stehen euch mit den Menschen, Zwergen, Elfen, Halbelfen, Tieflingen und Drow zunächst sechs Rassen zur Verfügung, weitere sollen folgen. Bei den Klassen habt ihr die Wahl zwischen Kämpfer, Schurke und Magier. Auch hier folgen noch weitere. Es gibt ein Crafting- und sogar ein Petsystem. Dazu wurde uns jedoch noch nichts verraten.

Optisch sieht Neverwinter schon mal nicht schlecht aus. Ob der Rest auch punkten kann?

Geschichte für Geschichtenschreiber

Und nun geht´s auf in die Welt von Niewinter, etwa hundert Jahre in die Zukunft des bereits bekannten Geschehens der vergangenen Episoden. Und da sieht es nicht ganz so rosig aus für die Bewohner. Wie es der Zufall nun mal so will, ist das Land Opfer einer Katastrophe: Eine böse, chaotische Energie hat sich über das Land ausgebreitet und zahlreiche Menschen zu Monstern gemacht. Niewinter hat zwar überlebt, und mit vereinten Kräften wurden sichere Zonen in dem zerrütteten Land geschaffen, doch die Monster wüten noch immer da draußen. Zeit für neue Helden also! Kurz und knapp: Damit ist die Hintergrundstory auch schon ganz gut umrissen. Mehr braucht es aber auch nicht, denn das Spiel an sich gestaltet ihr selbst! Wie das gehen soll? Cryptic Studios setzt hier auf User Generated Content, will heißen: Was bei Star Trek Online schon gut funktioniert, ist auch Grundlage für Neverwinter. Ihr schafft euch eure Quests. Ob es nun ums Entdecken von Orten, Monsterschnetzeln oder Botengänge verrichten geht, Grenzen sind der Fantasie keine gesetzt. Die erstellten Missionen werden von euch bewertet, und die Urheber können dadurch Punkte abstauben, mit denen Mikrotransaktionen abgehandelt werden.

Kerker und Drachen, mehr brauchte es damals nicht. Natürlich dürfen die großen Flugechsen auch im neuesten Ableger nicht fehlen.

 

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