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WAKFU - Unser Interview mit Ankama

Von Niklas Nosber - Interview vom 30.05.2012 - 08:54 Uhr
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Das erst vor einigen Monaten aus der Beta in den Retail-Status gewechselte MMORPG WAKFU erfreut sich schon jetzt einer hohen Beliebtheit. Gerade die vielen Möglichkeiten der Spieler, um den Ablauf in der Welt selbst zu bestimmen, machen WAKFU zu einem besonderen Erlebnis. Wir haben uns daher Mascha-chan, die deutsche Community-Managerin von Ankama, geschnappt und mit ihr ein Interview geführt. Dabei legten wir besonderen Wert darauf, mehr als nur die Standardfragen zu stellen. Unseren ausführlichen Test zum Spiel findet ihr HIER.

Hallo Mascha-chan. Wir freuen uns, dass Du Zeit für ein Interview mit playMASSIVE gefunden hast. Erzähl uns doch bitte zunächst etwas über Dich und Deine Funktion bei Ankama.

Hallo! Ich bin die Community-Managerin der deutschen WAKFU-Gemeinschaft. Ich arbeite in den Ankama-Büros in Frankreich und bin ein direktes Bindeglied zwischen den Spielern und den Entwicklern. Ich unterstütze Ankama dabei, Spielern in WAKFU das bestmögliche Spielerlebnis zu bescheren. Dazu gehören neben In-Game-Events und Wettbewerben auch Audio- und Videosendungen, Animationen, Präsenz auf Messen sowie natürlich der direkte Kontakt mit unseren Spielern.

Das einzigartige System von WAKFU ist darauf ausgelegt, dass das Spiel allein in den Händen der Spieler liegt. Wie groß schätzt du die Gefahr ein, dass das Konzept bzw. die Spieler selbst aus dem Ruder laufen? Und was würdet ihr im Falle einer Eskalation unternehmen?

Wir möchten ganz bewusst, dass das Spiel einzig und allein in den Händen der Spieler liegt. Das Ökosystem sowie Politik und Wirtschaft entwickeln sich völlig eigenständig, abhängig von den Handlungen der Spieler. Das Konzept der Sandbox schließt natürlich keinesfalls aus, dass es zum Beispiel eine Wirtschaftskrise geben könnte oder dass ein Diktator an die Macht kommt. Auch in diesem Falle würde Ankama auf keinen Fall direkt eingreifen. Es liegt an den Spielern, sich untereinander zu organisieren, um dem entgegen zu wirken.

Politik spielt in WAKFU eine wichtige Rolle. Wer der Boss ist, der hat auch das Sagen.

Aktuell wird bereits viel gemeckert über nationsinterne Aggressoren, also Angehörige derselben Nation, die andere Nationsmitglieder bei ruhigen Aufgaben wie dem Farmen angreifen und töten. Plant ihr eine Veränderung des Anti-Aggressions-Gesetzes oder andere Maßnahmen gegen diese akute Problematik? Vielleicht ein erschwertes Erlangen von Bürgerpunkten oder höhere Abzüge derselben?

PvP gehört in WAKFU zum Spielalltag, und dazu zählen natürlich auch nationsinterne Aggressionen. Genau wie in der richtigen Welt werden diese geahndet - im Spiel mit Bürgerpunktabzug und es gibt spezielle Gesetze, die die Gouverneure nutzen können, um etwas dagegen zu unternehmen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass hier noch mehr getan werden kann und denken darüber nach, wie wir den ehrlichen Bürgern mehr Mittel geben können, um sich vor solchen Aggressionen zu schützen. Spezielle Gebiete, in denen Angriffe nicht erlaubt sind, wie zum Beispiel rund um eine Phönix-Statue, sind eine Idee, an der wir gerade arbeiten.

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