PlayNation Artikel Star Wars: The Old Republic

Star Wars: The Old Republic - Der neue Patch 1.2 auf dem Prüfstand

Von - Special vom 25.04.2012 - 09:32 Uhr
Star Wars: The Old Republic Screenshot Zur Bilder-Gallerie

Packendes und innovatives Spielgefühl. Epische Schlachten und nicht weniger als die Herrschaft über das Universum. So beschrieb sich Star Wars: The Old Republic selbst seit Release im Dezember 2011. Nun, fast ein halbes Jahr später, kämpft auch BioWare um jeden Kunden. So sehr sich die Schlagzeilen um Verkaufsrekorde am Anfang überschlugen, so sehr hat man nun damit zu kämpfen, die Spieler zu halten. Und wie bewerkstelligt man das am besten? Man geht auf die Wünsche der Community ein. Lange haben die Fans des galaktischen Abenteuers warten müssen, damit ihre Kritik erhört wird und nun soll es so weit sein. Mit Patch 1.2 versucht das Team von BioWare den ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Sie haben sich die Wünsche und Anregungen der Community zu Herzen genommen und hoffen damit dem Spielerschwund entgegen zu wirken.

Anpassbares Interface

Irgendwie ist es schon komisch, dass wir uns im Jahr 2012 darüber freuen, dass ein Interface anpassbar ist. Eigentlich sollte es heutzutage selbstverständlich sein und keinen Patch benötigen. Nun ist es aber so, dass genau dies in Star Wars: The Old Republic nicht der Fall war und nun, mit Patch 1.2, nachgeholt wurde. Es ist euch mittlerweile außerdem möglich, XML-Profile für eure Charaktere anzulegen und zu speichern. Ob ihr für jeden eurer Lieblinge ein eigenes erstellt oder ein universales für alle ladet, bleibt vollkommen euch überlassen. Per Drag&Drop-Option lässt sich zudem das Aussehen der Spieloberfläche nach Lust und Laune gestalten und abseits der Spielereien an der Position der Elemente sind auch deren Größe und Transparenz optimierbar. Im Gruppenfenster gibt es darüber hinaus neuerdings die Option, die Ansicht der Buffs und Debuffs nach eigenen Vorstellungen zu kalibrieren. Auch durch die Fähigkeitsleiste verloren gegangene Nerven gehören der Vergangenheit an, denn Spieler bestimmen fortan selbst über die Anzahl der Slots und Slots pro Reihe, gleichen sie sogar ihrem Spielstil an. Kleine Gimmicks, wie die Vorlage eines Retro-UI´s, das an World of Warcraft erinnern soll, runden die Veränderungen ab.

Das neue Interface ist jetzt völlig anpassbar.

Das Vermächtnis-System. Erstellt euren eigenen Stammbaum.

Schon eine ganze Weile bekommt man im Spiel Vermächtnis-Punkte. Auch kann man schon einige Zeit, wenn man das erste Kapitel einer Klassenstory abschließt, einen Vermächtnis-Namen wählen, der anschließend für alle weiteren Charaktere eines Accounts gilt. Viel anzufangen wusste man bis dato damit aber noch nicht. Bis heute. Nun steht jedem die Möglichkeit offen, seinen eigenen Stammbaum zu kreieren. Mit wenigen Klicks verknüpft man alle Charaktere miteinander. Dabei ist es egal, ob Bruder, Vater, Kinder oder Partner, man erschafft sich seine ganz eigene Legende! Es ist aber nicht so, als wäre das schon alles. Euch stehen ebenso verschiedene Fähigkeiten über das Vermächtnis-System zur Verfügung. Zum Beispiel könnt ihr spezielle Waffen oder Rüstungen an die nächste Generation vererben. Wo früher jede Klasse eigene Buffs hatte, die nur sie benutzten konnte, ermöglicht euch das Vermächtnis neuerdings diese zu kombinieren. Wirklich interessant ist, was sich seit 1.2 alles für sein Raumschiff freischalten lässt. Neben dem Raumschiff-Postfach, einem Reparaturdroiden und Trainingsdummy, entdecken Spieler von SWTOR nun auch die Option für sich, von ihrem Schiff aus auf das Auktionshaus zugreifen zu dürfen. Vor dem Update hat man die alte Blechbüchse nur für den Transport genutzt, was sich ab jetzt ändern dürfte. Durch die ganzen Features überlegt man es sich zwei Mal, ob man von Board gehen muss. Schließt ihr mit einem Charakter eures Vermächtnisses Kapitel drei einer Klassen-Story ab, wird für alle anderen Mitglieder im Vermächtnis eine neue Heldenfähigkeit freigeschaltet. Heldenfähigkeiten schaffen eine spannende neue Dynamik bei den Vermächtnis-Charakteren, da sie es möglich machen, die bekanntesten Fähigkeiten miteinander zu teilen. Nicht-Machtnutzer können dann die Macht-Fähigkeiten anderer Vermächtnis-Mitglieder nutzen und Machtnutzer erhalten Zugriff auf bestimmte technische Fähigkeiten. Dadurch ergeben sich viele neue taktische Möglichkeiten. Auch vor der Charaktererstellung macht das Vermächtnis-System nicht halt. Rassen, die früher bei der Klassenwahl nicht zur Verfügung standen, könnt ihr nun freischalten. Ein Jedi-Ritter aus dem Volk der Sith? Ein Twi'Lek-Soldat? Kein Problem!

Vermächtnispunkte gibt es schon lange, aber endlich gibt es dafür auch eine Verwendung.

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