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PS Vita - Unser Hardware-Check: Taugt die Vita?

Von Dennis Werth - Special vom 19.02.2012 - 17:24 Uhr
PS Vita Screenshot

Sony ließ zur letzten E3 in Los Angeles die Katze aus dem Sack und taufte ihren Handheld, die einst genannte Next Generation Portale, in PlayStation Vita um.  Knapp ein Jahr nach der öffentlichen Präsentation auf der Spielemesse in den Staaten ist der Handheld in unserem Lande erhältlich. 

Wir haben uns den Sony-Handheld geschnappt und verraten euch in unserem ausführlichen Hardware-Check, ob sich der Kauf lohnt oder ob Spieler lieber bei den üblichen Plattformen verweilen sollten. 

In Zeiten von iPhone, iPad, Android-Smartphones und Tablets sowie Windows-Geräten stellt sich die Frage: Braucht die Welt einen weiteren Handheld, der uns ein breitgefächertes Entertainment-Angebot liefert bzw. liefern soll? Bereits mit der PlayStation Portable versuchte Sony einen Fuß im Handheld-Segment zu fassen. Mehr oder weniger erfolgreich. Doch kann die Vita die nächste Generation der mobilen Konsolen einläuten, wie es einst bei der PSP der Fall war? Viel wurde versprochen, darunter die prächtige Grafik-Power, die in dem schwarzen Schätzchen stecken soll. Kurzum gesagt: Das Baby kann einiges! Als bestes Beispiel sei Uncharted: Golden Abyss zu erwähnen. Zwar bekommen wir hier keine PlayStation 3-Grafikqualität serviert, dennoch ist eine Steigerung zur PlayStation Portable deutlich zu erkennen. Uncharted zählt übrigens zu den Launch-Titeln, die Sony zum Release am 22. Februar serviert.

Hübsch anzusehen: Uncharted: Golden Abyss auf der PlayStation Vita

Touchpads, größerer Bildschirm und Analog-Sticks

Wer sich auf dem iPad ein Spiel wie Grand Theft Auto III herunterlädt, der wird schnell merken, dass die Steuerung doch etwas kniffilig ist. Auf dem Touchpad des Apple-Tablets sind Buttons wie Bremsen, Fahren, Steuern oder Schlagen eingebunden. Im Vergleich zur PlayStation Vita ist das iPad einige Nummern größer, daher umso erfreulicher für den eingefleischen Handheld-Fan, endlich wieder in Genuss eines Gerätes zu kommen, welches zwei Analog-Sticks besitzt. Das Spielen wird deutlich vereinfacht und ist angenehmer, da die Vita besonders gut in der Hand liegt. Bis auf die Tatsache, dass das hintere Touchpad hier und da stört. Hier sei nochmals Uncharted: Golden Abyss zu nennen. Wer ausversehen mit den Fingern über das hintere Touchpad streicht, der fällt beim Klettern beispielsweise herunter. Dies kommt natürlich ganz auf die Situation an. Dafür gibt es widerum vermehrt Momente, in denen sich beide Touchpads bewähren. Wird der gute Nathan Drake im Kampf angegriffen, so werden euch verschiedene Moves auf dem Bildschirm angezeigt, die ihr ausführt, wenn ihr mit dem Finger die Pfeile nachstreicht.

Ein Segen für Handheld-Freunde: Zwei Analog-Sticks kommen bei der PlayStation Vita zum Einsatz - Besonders von Vorteil bei Shootern

Neben den zwei Analog-Sticks und den Touchpads bietet die PlayStation Vita einen großen Bildschirm, welcher mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln daher kommt. Beeindruckend ist zudem das Gewicht des Sony-Handhelds. Dieser wiegt schlappe 260 Gramm. Wer jetzt fürchtet, dass die Akku-Laufzeit darunter leidet, der täuscht. Längere Spielsitzungen sind ohne Probleme möglich.

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