PlayNation Artikel Coldplay

Coldplay - Eintrag von Dennis Werth: Coldplay verzaubert Lanxess-Arena

Von Dennis Werth - Blog-Beitrag vom 16.12.2011 - 14:17 Uhr
Coldplay Screenshot

Als Kölner ist es schlichtweg ein Traum, dass eine Band, die man über Jahre hinweg verfolgt hat, die Arena in Köln-Deutz besucht. Gestern Abend, als sich die magischen Tore der Lanxess Arena tatsächlich öffneten, war es dann so weit und ich konnte endlich die gigantische Halle und deren Kulisse bestaunen. Coldplay war zu Gast in der schönsten Stadt Deutschlands und meine Wenigkeit vor Ort. Ob Chris Martin, Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman für Staunen sorgten und wie sich das neue Album Mylo Xyloto live anhört, das verrät euch unser Live-Bericht.

Emotionales, rockiges Leuchtmeer

Stellt euch vor, ihr steht am Strand, werft euren Blick auf die Wellen des Meeres und hört dem Klang zu. So in etwa dürften sich gestern rund 24.000 Fans einer der zur Zeit erfolgreichsten Band gefühlt haben. Mit mehr als 50 Millionen verkauften Alben zählen die vier Jungs zu den Besten der Besten. Ganz klar, dass die Show in der Kölner Lanxess Arena binnen weniger Stunden komplett ausverkauft war. Mit viel Glück konnten wir letztendlich Karten ergattern und das musikalische Feuerwerk genießen. Doch zurück zur Vorstellung des Wellengangs. Ihr müsst euch vorstellen, ihr seht eine ausverkaufte Arena, die nach einem musikalischen Intro komplett in bunter Farbe erstrahlt. Das erwähnte Leuchtmeer. Passend zu den neuen Songs aus dem starken Album "Mylo Xyloto" wurden Armbänder vor den Toren der Halle verteilt, die einen cleveren Effekt hatten. Beispielsweise wurden diese beim Song "Charlie Brown" eingesetzt, weshalb die gesamte Arena erstrahlte. Wie das Ganze aussah, zeigt folgendes Video:

Doch nicht nur neue Songs wurden gespielt, sondern auch Tracks aus den Alben "Viva la Vida or Death and All His Friends" oder "X & Y". Das Bühnenbild wurde entsprechend in verschiedene Farbtöne gehüllt, wie beispielweise beim Song "Yellow" in Gelb. Beeindruckend war zudem der Konfetti-Regen beim Track "In my Place". Frontsänger Chris Martin bewies mal wieder, dass er mit Leib und Seele zum BritPop gehört. Rumgesprungen, am Klavier, an der Gitarre oder liegend auf der Bühne: Der Mann weiß wie man live aufritt, was sich auch auf die gesamte Band übertragen lässt. Mein persönliches Urteil: Eines der besten Konzerte, die ich bisher gesehen habe. In diesem Sinne vielen Dank an Coldplay für den tollen Live-Aufritt. Hier bekommt der Zuschauer nicht nur tolle Musik geboten, sondern eine Wucht an Stimmung, eine beeindruckende Inszenierung und eine kraftvolle Band.

Bild: dpa

Klingt fast so, als hätte ich nichts auszusetzen und wäre ein fanatischer Fan der Band. Nein, so ist es nicht. Zumindest nicht, was den ersten Punkt betrifft. Abgesehen von der Veranstaltung, nervte doch die Tatsache, dass wirklich jeder in die Reihe 6 wollte, in der ich saß. Gutes Training für die Beine, das ständige Aufstehen und Hinsetzen. Doch wer bleibt schon bei einem Konzert sitzen, nicht wahr? Bevor ich diese Zeilen hier abschließe, möchte ich noch auf die Vorband eingehen. Die aus Schottland stammende Emeli Sandé sorgte für gute Stimmung und hatte eine beeindruckende Stimme. Meine Erwartungen waren zunächst nicht so hoch, doch als die ersten Töne aus den Boxen der Arena dröhnte, war ich überrascht. Was mich leider ein wenig störte, war die Qualität des Sounds. Teilweise war es einfach zu laut, sodass man den Gesang kaum verstanden hat oder dieser einem beinah das Trommelfell zerstört hätte. Okay, nicht so übertrieben, wie dargestellt. Es war passabel, aber auch nicht die Wucht, was die Sound-Analge betrifft.

Fazit des Abends von Blogger Dennis Werth: Eine beeindruckende Show, tolle Musik, eine gute Vorband und ein schöner Abend. Jetzt heißt es abwarten, denn im September sind die Jungs zurück in Köln, im Rheinenergie-Stadion. Mal sehen, was wir da zu erwarten haben.

SEITENAUSWAHL

News zu Xbox Game Pass

LESE JETZTXbox Game Pass - Rise of the Tomb Raider ist einer der Neuzugänge