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Minecraft - Pixelspaß im Test: Da wird der Creeper in der Pfanne verrückt!

Von Tobias Fulk - Test vom 22.11.2011 - 09:05 Uhr
Minecraft Screenshot

Über vier Millionen Downloads, 241 Millionen Logins im Monat und über 11.000 Skins – verblüffende Zahlen, welche eigentlich nur zu einem Triple-A-Titel passen können. Jedoch sprechen wir hier über Minecraft, dass Klötzchen-Abenteuer vom schwedischen Schöpfer Markus „Notch“ Persson und seiner Crew „Mojang Specifications“. Das Spiel, welches die komplette Indie-Szene auf den Kopf stellte, begeistert seit zwei Jahren die Masse durch seine unendliche Spielbarkeit. Nach zahlreichen Beta-Updates und einer kleinen Umstrukturierung folgte auf der MineCon 2011 die Vollversion zu Minecraft, welcher wir uns in diesem Artikel widmen.

Das frische Grundprinzip

Als Minecraft am 28. Juni 2010 in den Alpha-Status ging, war der Weg, welchen das Spiel einschlagen sollte, eigentlich klar definiert: Ein Mix aus Baukasten und Welt-Erkundung in den frei begehbaren Landschaften mit jeder Menge Dungeons und Höhlen, in welchen Rohstoffe abgebaut oder riesige Lavaflüsse entdeckt werden können. Das Grundprinzip von Minecraft dürfte jedem mittlerweile ein Begriff sein: Wir starten auf einer zufallsgeneriert Welt in einem der zahlreichen Biome (Klimazonen). Das Spiel selbst erklärt dabei weder in Tutorials was zu Beginn zu tun ist, noch das wir uns in der Nacht vor fiesen Kreaturen in Acht nehmen müssen. So schlagen wir uns zunächst einige Holzstämme mit der bloßen Faust, mit welchen uns bereits einige erste „Crafting-Rezepte“ zur Verfügung stehen. Schnell wird klar: In Minecraft ist jeder Stoff und jeder Block irgendwie abbaubar. Erde wird zum Beispiel mit der Hand oder einer Schippe abgebaut, Stein, Eisen, Kohle oder andere Rohstoffe mit einer Spitzhacke oder eben Holz mit einer Axt. Alle Gegenstände werden in Minecraft über den „Crafting-Table“ erstellt, welchen wir relativ einfach mit vier Holzplanken im Inventar basteln und überall in der Welt platzieren können.

Mit dieser kleinen Kiste lassen sich mit ein bisschen eigener Kreativität und Ideenreichtum so manche Megabauten erstellen. Es bleibt festzuhalten, dass die verschiedenen Rohstoffe in den Höhlen, je nach Seltenheitswert, wiederum Gegenstände aus verschiedenen anderen Materialien benötigen, um abgebaut zu werden.So benötigen wir für Grundrohstoffe wie Stein oder Kohle nur eine Spitzhacke aus Holz. Für eine Eisen-Ader sollte es dann jedoch eine Spitzhacke aus Stein sein. Dieses Prinzip geht immer weiter: Für Gold benötigen wir Gegenstände aus Eisen, für Diamanten eine Spitzhacke aus Gold (oder auch Eisen) und für das härteste und beste Material, Obsidian, schließlich eine Spitzhacke aus Diamanten. Außerdem haben Werkzeuge aus seltenen Materialien die Eigenschaft, dass mehrere Blöcke schneller und effektiver abgebaut werden können. Das frische und unverbrauchte Grundprinzip von Minecraft könnte man in der Branchensprache mit einem „Sandbox-Survival-Action-Spiel“ definieren, welches den Spieler gleich zu Beginn in einen endlosen Zog der Süchtigkeit ziehen kann.

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