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gamescom 2012 - Die Redaktion wählt: Die besten GC-Spiele

Von Redaktion - Special vom 23.08.2011 - 12:56 Uhr
gamescom 2012 Screenshot

Yannick Arnon: Die geneigten Kollegen aus der Redaktion dürften auf Grund meiner Spielpräferenzen und meines Hype-Geblubbers vor Ort auf der Messe an dieser Stelle mit Batman: Arkham City rechnen. Mööööööp, falsch gedacht! Diesen Platz nimmt für mich ganz klar The Legend of Zelda: Skyward Sword ein. Auf der gamescom 2010 hatte ich leider keine Gelegenheit dazu die Demo anzuspielen und stand kurz vorm Wiimote-Harakiri. Glücklicherweise stand beim diesjährigen Besuch bei Nintendo auch eine Anzockrunde von Zelda an - und was soll ich sagen? Es ist fantastisch! Die Cell-Shading-Grafik wirkt weniger aufdringlich als in The Wind Waker. Der große Knaller ist jedoch die unglaublich präzise Steuerung. Nachdem Twilight Princess 'nur' ein GameCube-Zelda mit aufgesetzter Bewegungssteuerung war, ist man mit Skyward Sword endlich in der Wii-Ära angekommen und holt alles aus der Hardware raus.

 


 

Tobias Fulk: Es ist das Duell um die Shooter-Vorherrschaft in der gesamten Video- & Computerspiel-Geschichte. Die Rede ist von Battlefield 3 (Unsere Vorschau & Hands-On) und Call of Duty: Modern Warfare 3 (Unsere Vorschau & Hands-On). Zunächst muss ich loswerden: Mir haben beide Titel auf der gamescom 2011 sehr gut gefallen. Call of Duty: Modern Warfare 3 durch seine direkte, sogartige Action, Battlefield 3 durch seine weitläufigen Level mit bis zu 64 Spielern (auf dem PC). Dementsprechend schwer fiel mir die Wahl meines persönlichen „gamescom-Spiels“ des Jahres 2011. Letztendlich und nach kurzer Phase der Überlegung ist meine Wahl dann jedoch auf Battlefield 3 gefallen.

 

Die Gründe für diese Entscheidung liegen auf der Hand: Bei Battlefield 3 merkt, sieht und fühlt man eine Weiterentwicklung. Die Grafik ist dank der Frostbite-Engine 2.0 bombastisch, das Spielgefühl unglaublich realistisch und schon auf der gamescom machte Battlefield 3 einen sehr ausbalancierten Eindruck. Bei Modern Warfare 3 hingegen hat man den Eindruck, dass Activision nach dem Motto „sex sells“ verfährt. Bedeutet: Die Spieler kaufen jährlich das „gleiche“ Spiel mit ein paar neuen Waffen, Soundeffekten und einer weitergeführten Storyline – wieso also große Veränderungen vornehmen? Wirtschaftlich sicherlich die richtige Denkweise, technisch tut man damit dem Franchise meiner Meinung nach aber keinen Gefallen. Also gilt für mich in diesem Jahr: Modern Warfare 3 links liegen lassen, mit Battlefield 3 den vielleicht besten Kriegsshooter genießen und dem nächsten Call of Duty im neuen Jahr dann wieder Aufmerksamkeit schenken.

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